Gestern

hat unsere vielgepriesene Kanzlerin eine Rede gehalten, in Davos, die ich, ungefähr auf die Hälfte verkürzt, hier wiedergeben möchte.

In ganzer Länge kann sie hier konsumiert werden:

Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Jahrestreffen des World Economic Forum am 24. Januar 2018 in Davos

Sehr geehrter Herr Professor Schwab,
liebe Kollegen,
meine Damen und Herren,

ich freue mich, wieder in Davos dabei zu sein – in diesem Jahr in einer ganz speziellen Situation; aber darauf komme ich noch.

Ich will an diesem Tag, an dem Europa ja sehr im Zentrum der Diskussionen dieses Davoser Forums steht, daran erinnern, dass 1918, vor hundert Jahren, der Erste Weltkrieg endete. Er wird auch als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Ihm folgten noch schlimmere Katastrophen. Schlafwandlerisch sind damals die politischen Akteure in eine schreckliche Situation hineingeraten. Wir müssen uns heute, hundert Jahre später, nachdem auch die Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg immer weniger werden, fragen: Haben wir aus der Geschichte wirklich gelernt oder haben wir es nicht? Ich denke, die Generationen derer, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, wird beweisen müssen, ob sie wirklich etwas gelernt haben.

Wenn man darüber nachdenkt, weiß man: Wir sind mitverantwortlich. Wenn die Wohlstandsunterschiede unendlich groß werden, wird es nicht klappen, in einer offenen Welt Verträge miteinander zu schließen. Wir sind mitverantwortlich für die Entwicklung des afrikanischen Kontinents. Wir sind mitverantwortlich bei der Frage, wie es im Irak weitergeht. Wir sind mitverantwortlich bei der Frage, wie es in Libyen weitergeht. Hierbei sind wir zögerlich, aber doch in den letzten Jahren schon an vielen Stellen auch erfolgreich gewesen. Aber es liegt noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns. Darüber gibt es auch eine große Einigkeit innerhalb der Europäischen Union; und zwar sehr viel mehr Einigkeit als in der Frage, wie wir Flüchtlinge, die bei uns angekommen sind, untereinander verteilen. Darüber gibt es leider noch keine Einigkeit. Aber bei den anderen Fragen stehen wir besser da.

Meine Damen und Herren, ich habe versucht, Ihnen deutlich zu machen, was aus meiner Sicht in einer „fractured world“ getan werden kann. Ich glaube, es beginnt immer zu Hause. Je besser es uns zu Hause in unseren Ländern gelingt, Spaltungen zu überwinden, umso freier werden wir sein, uns der Gemeinsamkeit, der Kooperation, dem Multilateralismus zuzuwenden. Die Lösungsmethoden sind im Grunde immer wieder ähnlich: Wir dürfen niemanden zurücklassen. Gerade in der Zeit riesiger disruptiver Herausforderungen der Digitalisierung ist das Verhindern der Spaltung vielleicht eine der größten Aufgaben.

Wir liegen falsch, wenn wir glauben, dass die Begeisterung von 20 oder 30 Prozent eines Landes, sozusagen eine Mega-Begeisterung, für disruptive Entwicklungen ausreicht, um ein ganzes Land mitzunehmen. Das reicht nicht aus. Es kommt auf lebenslanges Lernen an und auf vieles andere. Ich glaube, viele Menschen werden dazu auch bereit sein. Aber viele müssen auch eingeladen werden, weil sie dem wahnsinnigen Tempo nicht sofort folgen können.

Es wäre mein Wunsch an dieses Davoser Form, für diese Fragen eine Plattform zu bieten, weil es viele Menschen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenbringt. Dann kann uns das gelingen. Dann können wir verhindern, dass sich die Fehler des 20. Jahrhunderts in irgendeiner Form wiederholen. Wir wissen, dass die Möglichkeiten, mit disruptiven digitalen Entwicklungen großen Schaden anzurichten und Gesellschaften zu verwirren, ganz anderer Natur sind, als wir sie aus dem 20. Jahrhundert kennen. Sie sind aber mindestens so schädlich. Deshalb geht es darum, auch hierbei wirklich eine Soziale Marktwirtschaft, wie wir in Deutschland sagen würden, hinzubekommen. Dann wird auch die weltweite Zusammenarbeit klappen. Deutschland möchte sich auch in Zukunft dafür einsetzen. Wenn Sie mir noch die Daumen drücken, dass wir auch eine Regierung bekommen, dann wird das noch besser gehen.

Herzlichen Dank.

+++

Ich gebe zu, dass ich das Wort „disruptiv“ nicht auf der Laterne hatte:  „verdrängen“, „ersetzen“. O.K. Man könnte auch sagen, das Gute wird durch das Bessere ersetzt. Das Bleichgesicht vom Dunkelpikmentierten. Das Schwache vom Starken. Die Vielfalt von der Einfalt. Usw.

Der gute Klonovsky meint in seinem Diarium abschließend:

was die gemeinsame europäische Verteidigungspolitik betrifft: Auf phantasievollen Webforen diskutiert man längst, ob einmal die Polen einmarschieren werden, um Deutschland vom Chaos zu befreien und zu befrieden, ober ob es vielleicht doch Russen und Amis übernehmen. Oder gar niemand. Selber können sie es gewiss nicht.

Ausführlicher:

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/751-25-januar-2018

Morgen, am 27.01., schreibt Michael Winkler:

… möchte ich noch Seiner Majestät, Kaiser Wilhelm II. gedenken. Er würde heute, an diesem 27. Januar, seinen 159. Geburtstag feiern. Wäre Deutschland heute noch Kaiser-reich, uns wäre so vieles erspart geblieben. Die ganzen Irrungen und Verwirrungen des 20. Jahrhunderts… Ja, es ist lange her, da hatten wir Demokratie in Deutschland, eine klare Trennung der Gewalten, einen toleranten, gut organisierten Staat, der für sein Volk dagewesen ist. Ein Staat, gegenüber dem die BRD nur ein verschimmeltes Abziehbild darstellt.

Womit ich wieder in der Rede von A.M. gelandet bin:

Haben wir aus der Geschichte wirklich gelernt oder haben wir es nicht? Ich denke, die Generationen derer, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, wird beweisen müssen, ob sie wirklich etwas gelernt haben.

Da sie mich, absichtlich oder unabsichtlich (bei dem Geisteszustand dieser Frau kann man nie verläßliches voraussagen), bei der Beweisführung außen vor gelassen hat, obliegt die Beweislast, Gott sei Dank, meinen jüngeren Zeitgenossen.

Also bitte, Freunde: Habt ihr wirklich etwas gelernt ?

 

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Apropos Leuchtturm –

vor einem Jahr habe ich gebetet, dass er nicht gleich kurzerhand ermordet wird, der neue amerikanische Präsident.

Jetzt, ein Jahr später, lebt er noch und ich bin stolz und glücklich. Stolz auf mich und meine Kunst, Menschen schützen zu können, und glücklich, dass ich nicht enttäuscht worden bin.

Es hätte ja sein können, dass ich mich getäuscht habe und er sich als Halunke entpuppt, nach einiger Zeit.

Bei Klonovsky lese ich :

Apropos Trump. Ein Jahr ist er im Amt, und ich kann mich nicht entsinnen, einen einzigen positiven Satz über ihn in den Wahrheits- und Qualitätsmedien gelesen oder erlauscht zu haben. Ich verehre und bewundere diesen Mann grenzenlos. Trump hat die Heuchelei in der Politik beendet und sagt einfach, was er meint. Er ist eine Mischung aus Parsifal und Rienzi. Er hält seine politischen Versprechen. Er macht eine vernünftige Wirtschaftspolitik. Er holt Jobs nach Amerika zurück. Er hat die Einwanderung stark reduziert. Er hat Merkel so behandelt, wie es ihr gebührt. Seine Reden sind glänzend. Aber am meisten beneide ich ihn dafür, dass er den Hass der Journalisten – was eine Mehrheit der Journalisten hasst, ist fast immer lobenswert –, der Schauspieler, der geisteswissenschaftlichen Fakultäten, der Modemacher, der Neocons, der Transatlantiker, der Wall Street-Gauner sowie der globalen Linksschickeria auf sich vereint. Man lässt im Gespräch mit einem Unbekannten seinen Namen fallen und weiß drei Sekunden später, ob sich eine Fortsetzung der Unterhaltung lohnt. Wie freue ich mich auf seine Wiederwahl!

Genial, nicht wahr? –  Man lässt im Gespräch mit einem Unbekannten seinen Namen fallen und weiß drei Sekunden später, ob sich eine Fortsetzung der Unterhaltung lohnt.

Genauso werd ichs machen. Klonovsky sei Dank.

IEA

PS: Ich sehe gerade, der Rest von

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/750-24-januar-2017-750

ist auch nicht von schlechten Eltern. Vor allem der Schlußsatz :

Sie möchte, schreibt die Zeit-Literaturchefin Iris Radisch, „lieber mit Sartre irren als mit Houellebecq recht haben“. Es ist bezaubernd, dass sie tut, was sie möchte. Ich aber will meinerseits bekunden, dass ich am liebsten mit Houellebecq irren würde.  

Ich auch.

HA

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Heute sagte ein Freund in Freiburg

nach dem von der Kirchengemeinde spendierten Mittagsmahl, ich weiß nicht mehr was vorangegangen war:

Mensch Hartmut, warum machst Du Dir das Leben so schwer? Du könntest es doch viel leichter haben, wenn Du Dich nicht immer um die große Politik kümmerst, wo Du sowieso nichts machen kannst und was Dich nur Zeit, Kraft und Nerven kostet.

Er zitierte dann noch einen Spruch eines Weisen, den ich leider schon wieder vergessen habe.

Von einem anderen Freund erhielt ich gestern schriftlich folgenden Rat:

Du sollst Dich nicht erzürnen über diese Welt;
sie kümmert sich nicht drum.
So Ordne, was da kommt, in Deine kleine Welt
und Du wirst glücklich sein.
(Plutarch von Chäronea, etwa 50 – 120 n. Chr.)

Ebenfalls gestern flog mir im Internet folgende Empfehlung zu:

Wenn ich ein verantwortungsbewusster Patriot bin, dann lebe ich so, als wenn es das neue Deutschland, welches  ich so sehr herbei sehne,  jetzt schon gäbe. Ich bringe dann mein Leben in Ordnung. Sorge für meinen eigenen Lebensunterhalt. Gründe eine Familie. Verdiene gutes Geld. Und gebe an meine Familie das weiter, was ich von meinen Vorfahren geerbt habe. Ich kann dann meiner Familie einen Familienstammbaum, viele Fotos und Dokumente mit auf den Weg geben. Da ich mich schon seit Jahrzehnten mit deutscher Geschichte befasst habe, und eine umfangreiche Bibliothek besitze, vermittle ich meiner Familie und ihren Freunden ein umfassendes Wissen über ihre Herkunft. Ich lebe also so, als wenn es ein besseres, patriotisches Deutschland mit geschützten Grenzen, geheilten Wunden, und einem gesunden Selbstbewusstsein schon gäbe. Und dies selbst dann, wenn der Kampf tatsächlich verloren gehen sollte. Selbst dann würde ich im Kleinen meine Vorstellung eines Deutschlands an mein Umfeld und meine Nachkommen weitergeben. 

Das erinnert mich an den Spruch: Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin

Den ich dann so fortsetzen würde: … keiner geht hin, sondern macht einfach weiter das, was er macht. Der Eine ernährt seine Familie, die andere bucht ihre Studienreise, der nächste beginnt ein Philosophiestudium, und der Maurer setzt nach der Mittagspause seine Arbeit fort.

Vor 30 Jahren glaubte ich mal einen Beitrag zum Frieden leisten zu können, indem ich den prozentualen Anteil meiner Steuerzahlung für Rüstungsausgaben auf ein Sonderkonto legte, um die Regierung zur Entmilitarisierung zu zwingen. Es hatte geheißen, wenn das alle Selbständigen machen würden, würde man schnell unseren Wünschen entsprechen. Pustekuchen. Innerhalb kürzester Zeit war mein Konto gesperrt und gepfändet.

Nein, Freunde, bleibt mir mit euern Weisheiten vom Hals. In Friedenszeiten jederzeit gerne. Aber bitte nicht mitten im Krieg. Und denen, die, eingesülzt von den Propagandamedien, mir nicht glauben, dass der Krieg schon seit 50 Jahren in vollem Gange ist, empfehle ich eine aktuelle Kostprobe aus Michael Klonovskys Acta Diurna:

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/741-14-januar-2018

Wohl bekomm´s

IEA

PS: Erst wenn ein Jeder, entweder persönlich oder Jemand aus seinem persönlichen Umfeld (jeder kennt etwa 100 Menschen persönlich, deren Schicksal ihm nahe geht) empfindlich getroffen ist, vom gebrochenen Handgelenk eines Bundestagsabgeordneten der AfD bis zur Vergewaltigung von Mädchen und Frauen, dazwischen Mord und Totschlag, Plünderung, Raub, Wohlstands-, Werte- und Freiheitsverlust, wird der Schlafmichel aufwachen, sich verwundert die Augen reiben und fragen: Ist Krieg?

Bei Michael Klonovsky wär es nicht nötig gewesen, dass es einen lieben Gast trifft. Er ist schon lange wach. Und möge es ihn und seine Lieben bitte, bitte niemals treffen, denn er ist mein Wachturm, mein Leuchtturm,

in Ewigkeit

A.

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Lieber Herr W.,

gestern habe ich in Freiburg ein Ehepaar im Stadtgarten kennengelernt.

Sie: 92,5.  Er: 96,5 (!)

Beide noch völlig intakt, sie lediglich gehbehindert, d.h., sie wird von ihrem Mann im Rollstuhl herumgefahren.

Er war als Soldat vor Stalingrad gelegen, hat sich aber wundersamer weise weder Arsch noch Füße abgefroren und nachdem es zu Ende war, auch noch 6 Jahre in russischer Gefangenschaft überlebt. Soweit die ersten Marginalien.

Warum ich so scharf auf alte Leute bin, werde ich manchmal gefragt. Ich möchte dann am liebsten die Gegenfrage stellen: Warum bin ich eigentlich der Einzige, der an den letzten Zeitzeugen des WK 2 interessiert ist?

Und gibt es neben der Erforschung der deutschen Geschichte mit Hilfe von Zeugenberichten nicht auch so etwas zu lüften, was man als Geheimnis eines gelungenen langen Lebens bezeichnen kann?

Ist nicht der Gesundheitsmarkt innerhalb der Sozialindustrie das aufgeblähteste und irrationalste Machwerk mit dem lachhaften Anspruch, wissenschaftlich begründet zu sein, wo doch ein jeder nur seine Augen aufmachen und wahrnehmen müsste, wie es die Alten geschafft haben, alt zu werden bei guter Gesundheit?

Nun könnten Sie ja glauben, lieber Herr W., dass mein Interesse an Ihnen mit Ihren lächerlichen 80 Lenzen nun nachlassen wird, nachdem ich das wesentlich ältere Pärchen in Freiburg gefunden habe. Da muß ich Ihnen aber widersprechen.

Lesen Sie https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/674-17-oktober-2017

und Sie wissen, warum.

Die Charta 2017 wurde in Dresden am 14. Oktober 2017 von vielen prominenten Künstlern unterzeichnet, nicht zuletzt von unserem geschätzten Freund Michael Klonovsky.

Gestern auch von mir. Und wenn Sie dies bisher nicht getan, weil es vielleicht Ihrer Aufmerksamkeit entgangen ist, möchte ich bitten, es auch also gleich zu tun.

Ja, es geht um die Wurst. Um die Meinungsfreiheit. Um Freiheit überhaupt.

Was in Frankfurt auf der Buchmesse sich abspielte, ist kaum zu fassen. Und dass 99,9 % unserer Landsleute keinen blassen Schimmer davon hat, bestätigt nicht nur meine 1- Promille-Theorie für die NichtGehirnGewaschenheit (NGG), sondern in aller Peinlichkeit das hohe Maß an Verworrenheit und Boshaftigkeit.

Aber so wie in den Asterix-Heften im Vorspann auf die Sonderlichkeit eines kleinen gallischen Dorfes hingewiesen wird, welches sich standhaft der Allmacht des römischen Kaisers und seinem imperialen Getöse widersetzt, genau so, oder so ähnlich widersetzen sich die Bürger der Stadt Dresden dem linken Zeitgeist. Und auch das Land drum rum, das (Noch)Bundesland Sachsen.

Seit dem wunderbaren Wahlerfolg der AfD in Sachsen, und ganz besonders in Dresden, ist mein Wunsch, dahin umzusiedeln, noch beträchtlich gewachsen.

Eigentlich warte ich nur noch auf eine Einladung. Will ja kein Zudringling sein, wie die vielen, die seit 2 Jahren ungebeten die Bundesländer und insbesondere die Städte übervölkern.

Schade, dass Sie nicht der OB sind von Dresden, denn wären Sie es, würd ich Ihnen einen Kuhhandel vorschlagen. Einen Austausch. Zwei sogenannte Flüchtlinge müssen ihre 2-Zimmer-Wohnung räumen und werden auf Stadtkosten in meine 2-Zimmer-Wohnung in Freiburg verbracht. Dann spart Dresden, solange ich lebe, also noch ca. 25 Jahre lang, mind. 2000 Euro pro Monat an Sozialausgaben, die dann halt meine ehemalige Heimatstadt Freiburg schultern muss. Und so wie ich den Laden hier kenne, und den grünen Welcome-OB, wird man dies auch gerne tun. Und die zwei Neubürger wird’s freun, sind sie dann doch nur von wohlwollenden Freiburgern umgeben.

Ich bezahle meinen Umzug natürlich privat. Und werd am Tag meiner Ankunft ein ziemlich großes Fass aufmachen. Versprochen!

Lesen Sie > MANN WIRD DOCH NOCH TRÄUMEN DÜRFEN < hier

und freuen Sie sich, trotz allem, so wie ich, auf die Zukunft.

Mein Reisebericht trägt den Dateinamen

EINE GIGANTISCHE Modenschau

und freut sich auf Ihre

Aufmerksamkeit.

In Ewigkeit

A

.

PS:

Zur Verdeutlichung meines derzeitigen Körper-  und Geisteszustandes füge ich noch den Bericht >  ES IST VOLLBRACHT <  bei.

Grüß Gott !

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Ein ganz normaler Tag

in Deutschland.

Dieser sehr harmlos klingende Titel eines im ef-magazin-online erschienenen Artikels  von Frank W. Haubold  hatte in kurzer Zeit mehr als zwei Dutzend leidenschaftliche und zugleich höchst bedenkenswerte Kommentare zur Folge.

Den derzeit letzten, aus der Feder des hochwohlgeborenen Herrn *** möchte ich hier als Appetitanreger (es ist Sonntagmittag und Zeit für ein leckeres Mittagsmahl) wiedergeben und zur Diskussion stellen:

I

Ist ein Land ohne Grenzen eigentlich überhaupt noch ein Land ? Oder nur noch Landschaft ?

Ist ein Spiel ohne Grenzen eigentlich überhaupt noch ein Spiel ? Oder nur noch Chaos ?

Ist eine Kanzlerin, welche dieses Land und seine Bürger nicht schützt, überhaupt noch eine Kanzlerin ? Oder nur noch eine Selbstdarstellerin ?

Niemand hat die Absicht, eine Grenze zu verteidigen. Jedenfalls niemand, der genug Geld und Einfluss hat, um in die Schweiz abzuhauen.

Und was machen die 81 Millionen Deutschen, die das nicht können ? Was wird aus denen ?

II

Im konkreten Fall war es schon Syrien gegen Deutschland.

Tatsächlich könnte man es auch als Stellvertreterkrieg verstehen wie er weltweit geführt wird.

Amerika sät Zwietracht durch „seine“ NGOs angefangen mit Soros. Weil das gut für das Geschäft ist.

Wenn Deutschland und Europa funktionieren und sich selbst organisieren ist das ganz schlecht für das amerikanische Kapital. Da muß doch was zu machen sein.
Da schieben wir Griechenland mit von Goldmann Sachs angestifteten Betrügereien in die Euro-Zone rein. Und siehste, schon funktioniert das alles nicht mehr.
Und dann schieben wir denen noch den Goldmann Sachs Mann Mario Draghi mit rein.
Und siehste, schon geht alles noch viel grauenhafter schief.
Und wenn dann noch die eine oder andere Million Wirtschaftsflüchtlinge mit einmarschiert,
dann gelingt es uns auch noch Deutschland zu zerlegen.

Mag ja ein bisschen holzschnittartig klingen. Hat aber dennoch einiges für sich.

Und was soll Deutschland tun ?
Schiffe chartern, alle Flüchtlinge in die USA schaffen und vor der Küste Floridas an Land schwimmen lassen ?

 

III

Sind Deutschland und Mitteleuropa amerikanische Kolonien ? Man könnte den Eindruck gewinnen. Erst war Amerika europäische Kolonie. Jetzt kolonisiert es aus lauter Dankbarkeit Europa.

Amerika 6.800 Atomsprengköpfe
Russland 7.000
England 215
Frankreich 300
Deutschland 0 (die amerikanischen bleiben außen vor).

Da ist Deutschland nicht besonders gut gerüstet, um sich gegen den großen Bums zu vertei-digen.
Im „Gleichgewicht des Schreckens“ hat Deutschland eine geringere Bedeutung als Pakistan (135), Israel (80) oder Nordkorea (15).

Wir werden von den USA in Geheimdienstangelegenheiten grenzenlos verarscht.
Gegenwehr oder Bundesregierung oder der Landesregierungen wird in keiner Weise erkenn-bar.
Die haben sich allesamt damit abgefunden, dass wir US-amerikanische Kolonie sind,
die von NSA und Co grenzenlos und ohne Gegenwehr bis auf die Unterhosen ausgezogen wird. Die Anhörung der 3 Geheimdienste im Bundestagsausschuß tat ein Übriges.
Die Chefs sagen natürlich nicht, dass sie Leibeigene der amerikanischen Regierung sind.    Das Volk ist nicht reif für diese Botschaft.

Dass aber ohne Zustimmung der USA und genügende Gegenleistung keiner dieser 3 Chef eines Geheimdienstes „in Deutschland“ wäre, dem Land ohne Grenzen, darf wohl als wahr unterstellt werden.
Jeder Geheimdienstchef in Deutschland, der nicht genügend den Interessen der USA weltweit dient, fliegt umgehend. Das ist Geschäftsgrundlage für die Tätigkeit aller von Deutschen in Deutschland betrieben Außenstellen der amerikanischen Geheimdienste die formell unabhängig sind, faktisch aber transatlantisch und zum Schaden aller Deutschen arbeiten .

Und dann stellt auch noch die Generalbundesanwaltschaft die Verfahren gegen NSA und Co ein, weil ja „keine Erkenntnisse vorliegen, dass widerrechtliche geheimdienstliche Tätigkeit betrieben wird. Woher sollten diese Erkenntnisse wohl auch kommen ?
Von den 3 Geheimdiensten, die unter engmaschiger Kontrolle und im Auftrag der USA arbeiten und eigene strafrechtliche Verfolgung zu erwarten haben, sobald sie etwas zugibt ?
Von einer Bundesregierung, die es nicht einmal schafft, zu verhindern, dass Barack Obama ihr persönliches Handy abhört ?
Von einem gehirngewaschenen transatlantischen Fellow wie Guttenberg, der auf Kosten der Amerikaner in den USA überwintert, um demnächst wieder in deren Auftrag volksnahe bayrisch-fränkische Politik zu machen ?

IV

Nun, die Situation ist schon etwas verfahren.
Mit Cem Özdemir als Außenminister und Christian Lindner als Finanzminister wird sich
daran nichts ändern. Bei Cem Özdemir ist es nach meiner Erinnerung auch noch so,
dass er nach der „Bonus-Meilen-Affäre“ auch noch ein Jahr in den USA überwintert hat. Nicht so lange wie Guttenberg, aber er wird schon auch erkannt haben, wie geil und zahlungsfähig der amerikanische Milliardärsstadl ist.

Deutschland bleibt amerikanische Kolonie.
Diejenigen, die das ändern wollen, haben immerhin ein Achtel der deutschen Wähler
bewegen können. Es gilt aber nun, eigene Denkfabriken aufzubauen, die den Plänen für die Kolonialisierung Deutschlands und Mitteleuropas durch amerikanische Milliardäre
eine Planung entgegensetzen, welche Deutsche und Europäer in ihren Herzen bewegen
verstehen und umsetzen.

Nur gemeinsame Gegenwehr hilft.
In der EU lässt sich die aber nicht organisieren.
Dafür müssen andere zivilgesellschaftliche Instrumente her.

Die Machtfrage wird bisher zu Lasten unseres Landes und seiner Bürger entschieden. Sieben Achtel der Wähler scheinen damit recht zufrieden zu sein. Es ist an der Zeit, ihnen die Augen zu öffnen. Und es ist an der Zeit, dass sie bereit werden, genauer hinzuschauen.

Ende des Kommentars.

Der kommentierte Artikel ist vom 4.10.17 und hier zu lesen, sofern man eine Zugangsberechtigung in Form eines Abonnements besitzt. Wer noch unschlüssig ist, ob das das richtige ist, für ihn, dem empfehle ich ein Probe-Abo zum Vorzugspreis. So haben viele, und auch ich angefangen, bis ich dann süchtig wurde und es jetzt nicht mehr missen mag.

HA

PS: Die übrigen Kommentare sind allerdings nur für hartgekochte, nix für Weicheier. Und:

Über Risiken und Nebenwirkungen befragen Sie lieber nicht Ihren Arzt oder Apotheker. Solange der Libertarismus offizell nicht als Krankheit eingestuft ist, sind Ärzte hilflos.

 

 

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Montags

bin ich immer im Männergesangverein. Der Altersdurchschnitt liegt aktuell bei 72,2222 Unendlich. Ich liege mit 74,7777 Unendlich knapp darüber.

Gestern, in der Nachsitzung, wo man entspannt zusammenhockt, Wein oder Bier trinkt, und über die Köstlichkeiten im Alltag sich austauscht –

Grundregel: Keine Probleme, keine Religion, keine Politik ! * –

habe ich mich als fröhlichen AfD-Wähler zu erkennen gegeben. Alle waren mehr oder weniger entsetzt. Sie hatten mich bisher für einen vernünftigen Spaßvogel und exzellenten Sänger gehalten, jetzt begannen sie zu zweifeln.

Als ich dann noch erwähnte, dass „meine Partei“ in den Neuen Bundesländern die absolute Mehrheit errungen, und ich deshalb wohl nach Dresden übersiedeln werde, war Schluss mit luschdig.                                                                                                                                                          Einzelne versuchten mir die Schändlichkeiten der AfD zu offenbaren und als einer dann auch noch mit dem Nazi-Programm trumpfte, fragte ich ihn, ob er es denn gelesen habe. Natürlich nicht, war die Antwort, denn so etwas Unausgegorenes könne man ja gar nicht lesen, das sei ja eine Zumutung.

Um die Wogen zu glätten, fragte ich, ob ich denn etwas vorlesen könnte, etwas, was ich am Vormittag geschrieben habe und ich gern wissen wollte, ob das** auch eine Zumutung sei. Nach erfolgter Zustimmung las ich und erhielt zum Schluss einen herzlichen Applaus.

Mein guter Ruf war wieder hergestellt. Man lachte und plauderte weiter, als wenn nichts gewesen wäre.

Ich sollte noch erwähnen, dass es sich fast ausschließlich um Landleute, Landwirte, Winzer, d.h. im Dorf aufgewachsene Mannsleut handelt. Also bodenständig, konservativ und gottesfürchtig.

Was ich aus alledem ziehe? –

Hoffnung !

IEA

* selbst singen scheint streng verboten zu sein.

**

Beobachtungen im Großstadt-Dschungel

Meine Inspektionsreise durch den Liedl hatte ergeben, dass nur halbtrockener Rotkäppchen-Sekt herabgesetzt war, der von mir bevorzugte Trockene nicht, sodass ich mich nur mit Butter, die inzwischen fast so teuer ist wie Sekt, Knoblauch und 2 Croisante, an der Schlange vor den zwei Kassen hintanstellte, die mir als die Kürzere erschien.

Ich zählte grob durch: Etwa 30 in den zwei Schlangen Stehende, und exakt zwei an der Kasse Sitzende. Beide an der Kasse weiblichen Geschlechts, 20 +, und offensichtlich germanischer Herkunft. Die Eine, bei der ich mich angestellt hatte – welch glücklicher Zufall – sehr hübsch. Ich bewundere und verehre sie schon lange.                                                                                                                                  Dagegen waren unter den in den Schlangen stehenden mindestens 20, wenn nicht 25 eindeutig keine Arier, sondern, wie ich vermute, Osteuropäer, von der täglichen Feldarbeit  braungebrannt. Manche sprachen und lachten miteinander und ich hatte den Eindruck, dass sie mit ihrem Dasein ganz zufrieden waren, obwohl sie nach einem langen, mühevollen Tag vermutlich nicht mehr als 50 € in die Hand ausbezahlt bekommen haben dürften. Ich vermute, dass sich inzwischen kaum ein Deutscher dafür krumm machen würde.

Zuerst dachte ich: Oh, Oh, Oh ! – bin ich Bio-Deutscher bei Liedl jetzt schon in der Minderheit ? – Aber als ich dann draußen sah, wie sie alle in 8-sitzige VW-Busse stiegen, beruhigte ich mich. Noch ist in meinem Stadtteil die Welt weitgehend in Ordnung. Saisonale Gastarbeiter hat es zu allen Zeiten gegeben.  Sie waren und sind in Deutschland immer willkommen. Und sie fühlen sich selbst bei kargem Lohn nicht ausgebeutet.

Jüngst las ich, warum Spitzenfunktionäre, Politiker und Banker Spitzengehälter bzw. Diäten haben bzw. bekommen. Dass sei die Entschädigung / Ausgleich dafür, dass sie den ganzen Tag nur sinnentfremdete, überflüssige und zumeist völlig nutzlose Dinge machen müßten, ja, oft sogar ganz gegen ihren Willen und Naturell, und am Abend drum frustriert nach Hause gingen.                                                                                    Putzfrauen dagegen bekämen deswegen so wenig, weil es ja eine große Freude ist, zu sehen, wie zum Schluß alles blitzblank sauber ist. Da ist die solchermaßen entstandene Befriedigung der eigentliche Lohn.

Also, Freunde. Es besteht absolut kein Grund, auf die Spitzenverdiener neidisch zu sein. Sie führen ein freudloses, ja, man könnte auch sagen, ein armseliges Leben.

IEA

Hinweis: Der Autor dieser Zeilen führt mit einem Einkommen, welches Zur Zeit noch 100 € unter dem sogenannten Existenzminimum liegt, ein abenteuerlich genußreiches Leben. Ja, man könnte ihn ohne weiteres als genußsüchtig bezeichnen.

Wie er das macht? Das ist, glaube ich, ein streng gehütetes Betriebsgeheimnis. Schade, eigentlich.

HA

 

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