Oh mein Gott !

Wie oft ich schon dachte : Oh mein Gott ! – jetzt haben sie ihn inhaftiert. Oder schon ins Jenseits geschickt, wenn ich mehrere Tage, oder eine Woche gar, nichts neues lesen konnte, in seiner Eckbar, oder Eckladen, wie er sein Diarium tiefstapelnd nennt.

Ja, ich rede wieder einmal von dem guten Michael Klonovsky, und wer ihn immer noch nicht kennt, hat gepennt, bekommt aber jetzt eine letzte Chance, ihn kennen zu lernen.

Denn, Gottlob, er lebt, und schreibt, wie eh und je, quitschfidel, geradeaus und frei. Ich drucke jetzt einfach seinen jüngsten Eintrag vom 26.09.2018 hier ab und wünsche dem Leser viel Spaß.

Ich hatte hier am 12. Juni den Anfang vom Ende der Ära Merkel angekündigt. Die Honeckerettendämmerung verläuft zäher als gedacht – die CDU ist ja ungefähr so präzise enteiert worden wie die SPD enthirnt –, aber immerhin hat es sich jetzt schon mal ausgekaudert, und nicht nur die internationale, sondern sogar die deutsche Presse wittert Lunte. Stürze dauern im Land der Mitläufer und Untertanen immer etwas länger…

                                 ***

Die Zeiten, in denen sich Juden in Deutschland praktisch alles erlauben durften, sind allmählich vorbei: „Die AfD mit ungeklärtem Verhältnis zu Geschichtsrevisionismus und Antisemitismus kann kein guter Ort für Menschen jüdischen Hintergrundes sein“, statuiert die schleswig-holsteinische Bildungsministerin Karin Prien, CDU. Wenn sich Menschen jüdischen „Hintergrundes“ an schlechten Orten treffen, muss die Sprecherin des Jüdischen Forums in der bedeutenden Antisemiten-Importspedition CDU sie natürlich zur Räson rufen.

Was ist geschehen?

Am 7. Oktober wird sich, so Allah und die Antifa wollen, zu Offenbach die Gruppe „Juden in der AfD“ (JAfD) konstituieren. Wenn im „Kampf gegen rechts“ die Fronten derart verrutschen, ist gerade der auf eindeutige Direktiven angewiesene deutsche Linksmichel perplex, aber auch „Vertreter jüdischer Gemeinden“ reagierten „irritiert“ (ARD). Sie verstehe nicht, wie „jüdische Menschen ihre Mitgliedschaft in einer solchen Partei vor sich selbst rechtfertigen können“, sagte etwa die frühere Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Charlotte Knobloch. „Die AfD ist und bleibt eine Partei, in der Antisemiten sich pudelwohl fühlen können.“ Elio Adler vom Berliner Verein „WerteInitiative“ warf der Schwefelpartei vor, Juden als „Feigenblatt für plumpen AfD-Rassismus“ zu benutzen. Ihre „vermeintliche“ Juden- beziehungsweise Israelfreundschaft diene den fröhlichen Rechtspopulisten doch bloß „zur Legitimation, um gegen Muslime zu agitieren“. Der ehemalige – warum gleich noch mal ehemalige? – Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Michel Friedman, bezeichnete die AfD als „menschenverachtende, demokratiefeindliche Partei“ und empfahl: „Niemand sollte in die AfD eintreten, ein Jude erst recht nicht.“ Also Odysseus wäre schon mal drin.

Wie Sie lesen, geneigter Besucher und mit Verbeugung begrüßte Besucherin meines kleinen Eckladens, macht sich zumindest beim allzu staatsfrommen um nicht zu sagen staatsnahen deutschen Judentum die Nähe zur Kanzlerin auch sprachlich-intellektuell bemerkbar. Aber wer will schon über das Kanzlerinnen- und Kanzleramt hinausragen (wie einst der Reichstag über das Preußenschloss), wenn er von ihm abhängig ist (und drinnen kein toleranter Monarch sitzt, sondern eine humanitäre Amokläuferin)? Am besten gefällt mir in der Zitatenlese natürlich das „Feigenblatt für plumpen AfD-Rassismus“ – man darf ihn nämlich nicht verwechseln mit dem total hippen, trendigen, zeitgemäßen Rassismus z.B. der Grünen –, welches, direkt im Garten Eden der Wegwerf-Metaphern gepflückt, die mächtige Blöße der AfD gleichwohl nahezu komplett deckt. Aber mal unter uns dunkeldeutschen Betschwestern: Wenn hier etwas plump ist, dann selbstredend der Versuch, die Ablehnung eines allzu oft intoleranten, die bürgerlichen Freiheiten bedrohenden, in seinem Herrschaftsgebiet stets ins Theokratische abschwirrenden und obendrein vinophoben Glaubens in Rassismus zu verwandeln.

Apropos Blöße decken: Martin Schulz, SPD, restbekannt als Mister 100 Prozent, hat unlängst bei Anne Will erklärt, er sei „bereit, obwohl ich kein Jude bin, eine Kippa aufzusetzen“, um gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland ein Zeichen zu setzen. Nach Iris Berbens Ankündigung, sie werde zum Judentum übertreten, wenn die Existenz Israels gefährdet wäre – „eine Drohung, die offenbar bis jetzt gewirkt und die Araber davon abgehalten hat, Israel von der Landkarte zu wischen“ (Henryk M. Broder) –, war das die zweiteindrucksvollste Übersprungs-Identifikation eines deutschen Gojs in der Geschichte jüdischen Fremdschämens. So sehr es optisch zu begrüßen wäre: Würde Gevatter Schulz denn auch mit dieser Kippa und ohne Leibwächter durch den Wedding oder Neukölln flanieren? Der weidliche Würselener kommt hier übrigens nur deshalb ins Spiel, weil unser Mister „Ich denke komplex/ bis abends um sechs“ dem AfD-Vorsitzenden Alexander Gauland im Bundestag bescheinigt hat, er, also Gauland, reduziere „komplexe politische Sachverhalte auf ein einziges Thema“, nämlich die Masseneinwanderung, und das sei „ein tradiertes Mittel des Faschimus“. Hier geht nun wirklich alles durcheinander, und deshalb will Schulzens Martin als zumindest theoretischer Kippaträger bekunden, dass er zu denjenigen gehört, die lichte Scharen von tradierten Judenfeinden importieren, um die Judenfeindschaft ihrer Vorfahren zu sühnen. Ja wenn das nicht komplex ist! Darauf wäre doch ein Simpel wie Julius Streicher nie gekommen!

„Am Ende“, sekundiert aus dem Lager des Koalitionspartners die eben erwähnte Frau Prien, „sind Antisemitismus und Islamfeindlichkeit zwei Seiten der gleichen Medaille“ – ungefähr wie Willkommenskultur und Bürgerkrieg oder Philosemitismus und Dschihad. Wie lange mag die wonnige Maid noch wähnen, dass sie beim Wählerpublikum mit solchen Komplexitätsforcierungen durchkommt?

Zu dieser Frage gesellt sich mit einer gewissen Logik die nächste, nämlich: Wie lange wollen sich deutsche Juden noch zu nützlichen Idioten jener gesellschaftszerstörenden Willkommenskultur resp. -barbarei machen lassen, von deren Nebenwirkungen sie selber am meisten betroffen sind? In vielen deutschen Städten musst du dir als Jude heute überlegen, ob du dich als ein solcher kenntlich machst – davon raten deutlich mehr jüdische Gemeinden ab, als derzeit bei Hofe gelittene jüdische Funktionäre gegen die AfD agitieren –, oder ob man es aus Gründen des sozialen Friedens und der eigenen Gesundheit besser lässt. Tätliche Angriffe auf Juden gehen inzwischen fast ausschließlich von Menschen aus, die noch nicht besonders lange hier leben und sich in den Koordinaten eines Glaubenssystems bewegen, neben dem sogar das unaufgeräumte Gedankenfach des Martin Schulz wie eine Zitadelle der Komplexität wirkt. „Du Jude“ ist an deutschen Schulen ein so gängiges Schimpfwort wie „Du Kartoffel“, und wehe, du bist einer. Womit zumindest ein verbindendes Motiv zwischen AfD-Wählern und deutschen Juden hergestellt wäre.

Nach Einschätzung des „Rechtspopulismus-Forschers“ Matthias Quent ist die geplante Vereinigung „Juden in der AfD“ vor allem parteitaktisch motiviert, was sie beispielsweise vom „Arbeitskreis muslimischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten“ unterscheidet, der womöglich religionstaktisch oder am Ende überhaupt nicht motiviert ist. „Man nutzt sowohl die Juden in Deutschland als auch den Staat Israel, um antimuslimischen Rassismus mit Verweis auf den islamischen Antisemitismus zu rechtfertigen“, sagte Quent. Der nächste Dummenfänger versucht uns einzureden, dass Muslime eine Rasse seien, um dann mit dem allseits geschätzten Vorwurf Nr. 1 zu Stelle zu sein. Dieser staatsalimentierte Menschenfreund leitet übrigens das „Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft“ bei der „Thüringer Dokumentations- und Forschungsstelle gegen Menschenfeindlichkeit“, eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung in Trägerschaft der Amadeu Antonio Stiftung. Falls Sie nicht wissen, wohin Ihre Steuergelder wandern, geneigter Leser, sie nehmen ihren nur mäßig und ganz unnötigerweise überhaupt verschlungenen Weg in den Kampf gegen Menschen-, womöglich sogar Menschheitsfeindlichkeit.

Was nun Frau Knobloch betrifft und all die anderen Überlebenden der Shoah, die derzeit als Kronzeugen gegen die AfD durch die Medienarena gelenkt werden, so sollten sie vielleicht ein bisschen achtgeben, dass sie sich nicht versehentlich auf der Seite der neuen Verfolger wiederfinden. Ein Jude, der den Holocaust überlebt hat, weiß alles über die entsetzlichen Meuteninstinkte, welche sogar innerhalb der Krone der Schöpfung walten, er weiß mehr über das Tier im Menschen als die meisten anderen, er verdient Respekt und Anteilnahme, aber eine besondere Expertise als politischer Analyst besitzt er deswegen nicht. Ein Holocaust-Überlebender kann genau so großen politischen Unsinn reden wie jeder andere, natürlich mit Ausnahme von Claudia Kipping-Eckardt. Holocaust-Überlebenden soll man aufmerksam zuhören, wenn sie über den Holocaust sprechen, aber nicht zwingend, wenn sie sich zur AfD äußern.

                                ***

Hören wir also lieber den Juden zu, die einer durchaus zwingenden Logik folgend und trotz allem – Misstrauen ist immer geboten, gerade bei politischen Zusammenschlüssen – in der AfD gelandet sind. In der Grundsatzerklärung der JAfD heißt es unter anderem:

„Die AfD ist die einzige Partei der Bundesrepublik, die sowohl eine redliche Ideologiekritik betreibt, welche die Unvereinbarkeit islamischer ‚religiöser’ Dogmata mit dem Grundgesetz nicht zu verschleiern versucht, als auch in diesem Rahmen muslimischen Judenhass thematisiert, ohne diesen zu verharmlosen.“

„Nicht nur die unkontrollierte Masseneinwanderung junger Männer aus dem islamischen Kulturkreis ist jüdischem Leben abträglich aufgrund einer antisemitischen Sozialisation … Ebenso gefährlich sind jedoch die seit Jahrzehnten zu beobachtenden und von der Regierung Merkel, angesichts der durch Präsident Trump gekürzten US-Zahlungen, weiter erhöhten Unmengen deutschen Steuergelds, die an linksradikale und islamistische Organisationen in Israel fließen. Die UNRWA, das exklusiv den sog. Palästinensern vorbehaltene Flüchtlingshilfswerk der UN, befindet sich fest in den Händen der Hamas, welche in Artikel 7 ihrer Charta, in Anlehnung an islamische Glaubensgrundsätze, die restlose Vernichtung aller Juden weltweit fordert. Angesichts dieses Vorhabens, das mit der nationalsozialistischen ‚Endlösung’ identisch ist, erscheint es als schlichtweg höhnisch, davon zu schwadronieren, dass ‚Israels Sicherheit’ ‚deutsche Staatsräson’ sei.“

Überdies sei „ein religiöser oder auch nur nach den ethischen Grundsätzen seiner Religion lebender Jude ebenso wenig wie ein religiöser Christ dazu imstande, der durch Gender-Mainstreaming und Frühsexualisierung betriebenen Zerstörung der traditionellen, monogamen Familie gelassen zuzusehen.“

Der Blick über die theoretisch noch existierenden Landesgrenzen zeige, „dass eine Allianz der Rechtskonservativen in Europa mit dem Judentum äußerst naheliegt. Am Beispiel Frankreichs wird dieser Umstand besonders deutlich; nicht nur wanderten in den letzten zehn Jahren ca. 50.000 französische Juden nach Israel aus. Darüber hinaus ist seit einigen Jahrzehnten eine zunehmende Anzahl an Sympathiebekundungen jüdischer Intellektueller zugunsten der politischen Rechten zu beobachten, etwa vonseiten Alain Finkielkrauts oder Éric Zémmours.“

„Die zu großen Teilen abstrusen Vorwürfe, die gegen die AfD vorgebracht werden, sind derart zahlreich, dass auf sie gesondert einzugehen zu viel Raum erfordern würde, zumal sie bevorzugt von Personen vorgebracht werden, deren Antizionismus kaum mehr vom Antisemitismus zu unterscheiden ist und die in der muslimischen Bevölkerung eine Wählerschaft gefunden haben, welche zahlenmäßig weitaus attraktiver ist, als die Juden es aufgrund ihrer geringen Anzahl jemals sein konnten.“

Die Verfasser leugnen nicht, „dass sich in den Reihen der AfD einzelne tatsächliche Antisemiten finden“; nur werde deren Einfluss in der öffentlichen Wahrnehmung „maßlos überschätzt. Wir sehen in dem Wunsch der AfD danach, dass Deutschland wieder eine selbstbewusste Nation werden möge, durchaus keinen Widerspruch zu jüdischen Interessen. Im Gegenteil glauben wir, dass eine tatsächliche gegenseitige Wertschätzung nur möglich ist, wenn beide Seiten selbstbewusst aufzutreten vermögen.“

„Wir gehen aber nicht davon aus, Unterstützung vonseiten des Zentralrats zu erhalten, da dieses Organ, ebenso wie etwa die Landeskirchen und Diözesen, aus staatlichen Mitteln finanziert wird und mithin eine gewisse Konformität zur Schau zu stellen hat.

Die Stimmung in den jüdischen Gemeinden ist jedoch ein andere, als der Zentralrat suggeriert, da inzwischen beinahe jeder Jude in Deutschland zumindest aus seinem Bekanntenkreis von durch muslimische Jugendliche verübten Drangsalierungen und womöglich sogar Schlimmerem erfahren hat.

Auch aus Israel erhalten wir ganz überwiegend positive Resonanz. Die dortige Gesellschaft, die um die Finanzierung islamischen Terrors durch die EU weiß und sich im Übrigen längst von den illusorischen Vorstellungen der Friedensbewegung verabschiedet hat, beobachtet die aktuelle deutsche Migrationspolitik mit Unverständnis und großer Sorge.“

Wenn sich unter die besorgen Bürger (= Kryptofaschisten) nun auch noch besorgte Juden (= ??) mischen, wohin dann mit der gerechten antifaschistischen Empörung?

                                       ***

N – Nicht
A – an
Z – Zuwanderung
I  – interessiert

(Netzfund)

                                      ***

Falls jemand glaubte, es ginge hier auch nur ein Tag ohne Messerstechereien, Überfälle und Schwerverletzte vorüber:

„In der Eichgasse in Heilbronn werden zwei minderjährige Jugendliche brutal angegriffen. Die Polizei sucht dringend Zeugen“ (hier).
„Diese Attacke bezeichnete der Polizeisprecher als ‚ungeheuerlich‘. Völlig grundlos wurde ein Rollstuhlfahrer abends in einem Linienbus von einem fremden Gewalttäter attackiert und mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen“ (
hier).
„Schießerei vor Bad Oeynhausener Club. Türsteher schwer verletzt“ (
hier).
„Dramatische Szenen haben sich am Dienstag an einer Shell-Tankstelle in Bremen-Huchting abgespielt. Mehrere Personen attackierten einen Mann und verletzten das 21-jährige Opfer durch Stiche mit einem Messer lebensgefährlich“ (
hier).

Es wird allmählich wieder Zeit für ein „Konzert gegen rechts“. Der Ort ist ja disponibel.

Wenn Menschen, die kaum in der Lage sind, ihre bereits geborenen Kinder zu ernähren, unbeirrt weitere Kinder zeugen, ist es Wahnsinn, sie zu alimentieren, weil das nur dazu führt, dass sie noch mehr Kinder in die Welt setzen werden.

                                    ***

Schlimm: Jetzt redet sogar schon der Dalai Lama wie ein Rechtspopulist! Das haben die Grünen nun davon, dass sie Tibet den Tibetern überlassen wollten…

                                    ***

Der Bariton Bernd Weikl, der vor allem in der Rolle des Hans Sachs weltweit exzellierte und heute Regie (ohne -theater) führt, schreibt in einem Leserbrief an die FAZ vom 22. September: „Im Herbst 2005 habe ich an der japanischen Nationaloper in Tokio Wagners ‚Meistersinger von Nürnberg’ inszeniert und wurde nach der Premiere vom Publikum heftig ausgebuht. Dann fuhr mir ein Team von NHK (vergleichbar mit ARD) bis Deutschland nach, um mich zu befragen, weshalb ich eine solche – also falsche – Produktion dieser Oper angeboten hätte. Der Direktor des Theaters wurde in das Kulturministerium in Tokio einbestellt. Ihm wurde vorgeworfen ein solches, weil falsches Regiekonzept, zugelassen zu haben. Was war geschehen? Ich hatte keine Neonazis auf der Festwiese und auch keine Hakenkreuzfahnen gezeigt. Die Ansicht, dass man Wagners Bühnenwerke nur so aufführen kann und muss, ist bereits eine pandemische Krankheit geworden.“

                                   ***

Zuweilen erhalte ich Zuschriften, die schmerzen. Etwa diese:

„Lieber Michael Klonovsky, ich sah gerade auf YouTube Ihre Rede vom 28.August im Hamburger Rathaus. Das war vor drei Stunden, ehe ich mich nach zwei Gängen in den Weinkeller ermannte, Ihnen zu schreiben.

Auch ich komme aus Ost-Berlin. Prenzlauer Berg. Meine Eltern waren Ärzte und obwohl ich nicht bei den Pionieren oder FDJ gewesen war, kam ich auf die ‚EOS’. Nach dem Abitur, 1982, wurde ich nach sechs Monaten Hohenschönhausen ausgebürgert.

Ich bin Volkswirt, habe mehrere Unternehmen, eine schöne Frau, drei Kinder und ein Latifundium im ***wald. Trotzdem werden wir Deutschland verlassen. Vor zwei Jahren kauften wir eine große Wohnung in N.Y. In einem Haus aus der Jahrhundertwende, unweit des Trump Towers.

Wir mögen hier nicht mehr leben. Nicht nur nicht wegen der uns Geschenkten. Das geht viel tiefer. Es ist der Verlust an Vertrauen in das, was ist. Ich hoffe zumindest, daß Sie ahnen, worum es geht.

Mit besten Grüßen,

***“


Verlust an Vertrauen: Genau das ist es. Das Gefühl, in einem freien, funktionierenden, sicheren und vor allem rechtssicheren Land zu leben, schwindet mit jedem Tag. Der Staatschefin ist das Volk, auf welches sie ihren Eid ablegte, gleichgültig. Staatsgebiet und Staatsgrenzen: Gibt es nicht mehr. Opposition: zunehmend kriminalisiert. Polizei: verheizt zum einen, zahnlos zum anderen, bald in vielen Kommunen mit den U-Booten der Clans durchsetzt. Landesverteidigung: keine Truppen, kein Material. Justiz: Beugehaft für GEZ-Verweigerer, unnachsichtige Verfolgung von Steuer- und Verkehrssündern, sofern sie keine Großfamilie haben, die sie schützt; skandalöse Nachsicht gegen eingewanderte Gewaltverbrecher. Medien: gelenkt. Schulen: Produktionsstätten von Sekundäranalphabeten, Brutstätten von Gewalt. Universitäten: verhetzt wie 1968, ideologisiert wie zu DDR-Zeiten. Energieversorgung: auf längere Sicht unsicher. Rechtssicherheit, Vertragssicherheit, Versammlungsfreiheit, Redefreiheit: Alles steht auf Treibsand. Immer mehr rechtsfreie Räume und gekippte Stadtteile. Zuwanderung von Ungebildeten, Abwanderung der Begabten. Die durchschnittliche Intelligenz der Bevölkerung sinkt, der Hass wächst. Die verschiedenen Bevölkerungsgruppen, Ethnien und Mileus stehen sich immer feindseliger gegenüber. Am Horizont Völkerwanderung, ethnische Konflikte, Verteilungskämpfe, Bandenkriege, Randalen, Plünderungen, Anschläge. Wer klug ist, sorgt vor.

Lieber Herr ***, niemand kann Ihnen Ihren Entschluss verdenken. Viel Glück! Ich indes vermag nur mit Danton zu sagen: Ich kann das Vaterland, so sehr es mir oft zuwider ist, nicht an den Sohlen mitnehmen. 

                                  ***

„Auch wenn die folgende kleine Beobachtung sicherlich nichts mit dem anstehenden Besuch des türkischen Staatschefs zu tun hat“, schreibt Leser ****, „paßt sie doch ganz gut in diesen Zusammenhang. Vor ein paar Tagen sah ich am Hauptbahnhof von Wolfsburg eine junge Kopftuch tragende Frau, die ein Sweatshirt im Stil des amerikanischen Universitäts-Merchandising (‚University of …‘) trug. Allerdings standen auf dem Oberteil nur das Wort ‚Istanbul‘ und die Jahreszahl ‚1453‘. Wahrscheinlich ist nicht vielen Passanten aufgefallen, welche Botschaft die gepflegte junge Frau vor sich hertrug.“

 + + +

PS: Dass er der beste Mann für die AfD ist, dass sie mit ihm steht und fällt, ist mir sonnenklar. HA

PPS: Hier gehts zum Original:

https://michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/961-26-september-2018

 

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Es nimmt einfach kein Ende

mit den glücklichen und unglücklichen Zufällen in meinem Leben.                                                                                                                                                            Dass exakt an demselben Tag, an dem ich geboren wurde, nämlich am 3.12.1942, auch Alice Schwarzer geboren ward, halte ich für ein großes Unglück. Und zwar nicht nur für mich, sondern für ganz Europa.

Dagegen empfinde ich es als einen Glücksfall für mich und ganz Europa, dass in meinem Geburtsjahr, 1942, das Buch > Der Mythos von Sisyphos – Der Mensch und das Absurde < geschrieben und herausgegeben wurde. Albert Camus war der Autor. Philosoph und Autor  von so weltberühmten Romanen wie > Der Fall < , > Die Pest < und > Der Fremde <.

Warum für mich? – Weil ich das Buch als 15 – Jähriger in die Finger bekam, und da ich gerade heftig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens war – klar, die hübschen Mädchen zeigten mir alle die kalte Schulter – verschlang ich es in einer Nacht. Danach hatte ich zwar kein Wort verstanden, Bahnhof, Koffer klauen, aber mir war sonnenklar: Das isses.

In den folgenden 2 oder 3 Jahren las ich es immer und immer wieder, unterstrich unzählige Sätze, machte Randbemerkungen, markierte eklatante Stellen gelb oder gar rot und wurde drum von meinen Freunden „Doc“ genannt.

Der neueste Glücksfall war eben, als ich im Internet zufällig auf einen Video-Kanal von Gunnar Kaiser stieß. Darin erklärt er Albert Camus Existenzphilosophie anhand seines ebenfalls oben schon genannten Werkes. Plötzlich verstand ich alles, was ich früher nicht verstanden, aber immerhin begriffen habe.

Mit meinem Verstand ist es nämlich gentechnisch bedingt nicht weit her. Als Zweitgeborener wurde mir aber sozusagen ein Aufholvermögen mit in die Wiege gelegt, sodass mein Denkvermögen inzwischen durch pures Besserseinwollen eine schwindelnde Höhe  erreicht hat und ein Ende, fürchte ich, nicht abzusehen ist.

Gewiss, ohne die Erfindung des Computers und des Internets und meine gnadenlose Nutzung dieser Hilfsmittel wäre mir dieser Quantensprung niemals möglich gewesen. Ich fürchte drum auch nichts mehr als einen Stromausfall, weil ich dann wieder so doof und unfähig wie zuvor wäre. Drum schließe ich jeden Abend in mein Abendgebet die Bitte ein, dass die deutschen Ingenieure den merkel-haften Flatterstrom beherrschen bis ans Ende meiner Tage. Amann

Gunnar Kaiser hatte ich zwar schon früher mal auf dem Bildschirm und war beeindruckt, das erinnere ich. Nun war er plötzlich wieder da. Vielleicht, weil ich zuvor „DocWunderbar.com“ eingegeben hatte und einer seiner Videos einen Link zu Kaiser, mit dem Titel  >Die Philosophie des Albert Camus< enthielt. Wer weiß.

Leider bin ich mit dem Verlinken nicht so bewandert, aber der interessierte Leser wird sowohl die Veröffentlichungen von DocWunderbar, als auch Kaisers Vortrag finden. Wie gesagt: Exzellent ! – Entsprechend sind auch die Kommentare zumeist voll des Lobes, enthalten darüber hinaus aber auch allerlei Ergänzungen und bedenkenswerte Hinweise, die zu lesen ich sehr lohnend fand.

Plötzlich stieß ich auf einen Kommentator namens „DocWunderbar“. Ich dachte zuerst, ik spinne. Oder träume. Oder umgekehrt. Es war genau der, den ich wenige Stunden zuvor am Schluchsee getroffen, und der mich mit seiner neuartigen Segeljolle und seiner ganzen humorigen und lebensfrohen ART sehr beeindruckt hat. Und der sich als PHILOSOPH vorgestellt hat,  nachdem ich mich entweder als LEBENSKÜNSTLER oder als POET vorgestellt hatte. (?)

Tsss.

Was er, der Doc, vor einer Woche als Kommentar auf des Kaisers Video-Vortrag abgegeben hat, will ich jetzt hier wiedergeben. Also.

Lieber Gunnar, ein wirklich brillanter Beitrag von Dir! Ich bin mal wieder begeistert. Hat er eigentlich daraus für sein eigenes Leben Konsequenzen gezogen? Einiges klingt nach einer typisch französischen Lebenswelt….. Während des Studiums machte ich ganz ähnliche Erfahrungen wie Camus… egal in welcher Fachrichtung ich mich vertiefte, bald war klar: nirgends wird mit was anderem als Wasser gekocht… und niemand ist der Wahrheit sonderlich nahe… aber mir leuchtet nicht ein, warum man deshalb gleich seine Lebensfreude aufgeben muss… oder sich an Glaube oder Eselterik „verkaufen“.. man muss doch nur mit seinem Hund Frisbee spielen, um zu begreifen, dass das Dasein wahrhaft köstlich … und der Verstand selbst nur ein Stümper ist……Das hatte ja auch Camus schon begriffen, als er als Ursache des Absurden den wollenden Verstand ausmachte…. oder habe ich das falsch verstanden? ….Schmunzelgrüsse Doc

Ich schrieb folgende Antwort: Lieber Doc Sonderbar, dass wir uns heute am Schluchsee getroffen haben, ist das nicht wunderbar? Oder umgekehrt?

Ich war übrigens gerade 15, hatte eine Techn. Zeichner Lehre begonnen und DER MYTHOS VON SISYPHOS in die Hand bekommen. Dies Buch und seine Romane, sowie etwa gleichzeitig alles von Dostojewski was ich auftreiben konnte,  hat mich geprägt.

Den Kaiser find ich Klasse. Dich auch. Oder waren wir noch beim Sie? Genau.

Ihre Philosophie gefällt mir auch: „man muss doch nur mit seinem Hund Frisbee spielen, um zu begreifen, dass das Dasein wahrhaft köstlich ist “ –

Ha, die Köstlichkeiten auszukosten … Schade, dass das so nach Hippie klingt.                                                     Ich finde, ein bisschen Ernst (des Lebens) sollte schon zu erkennen sein, hin und wieder ein leichter Zweifel … Odrrr?

Aber: Dass „der Verstand selbst nur ein Stümper ist…..“, das nehm ich Dir nicht ab. Jedenfalls Deiner (und meiner und der des Kaisers) ist von echter deutscher Qualität.

Hagen Grell, noch so ein Philosoph am deutschen Sternenhimmel, meint ja sogar, dass selbst nach einer totalen Umvolkung das Deutschtum immer noch als Samen in der Erde ist und es nur eines kräftigen Gewitterregens bedarf, um es wieder zum keimen und zur Blüte zu bringen. Was sagst Du dazu?

LG Hartmut

PS:

Am kommenden Samstag ist in Aha beim Seglerhaus ein Open-Air-Kino. Robert Redfort, ein rechter Kerl, Skipper und Liebling der schönen Frauen, spielt die Hauptrolle. Wenn wir alle unsere Freunde, Frauen und eine Kiste Rotkäppchensekt  mitbringen, könnten wir anschließend unsere „Jahreshauptversammlung“ abhalten, den neuen Bundeskanzler nominieren, den Bundestag auflösen und alles wird gut.  Die Demokratie, also die Regierung der Dummen und Dämlichen, wird abgeschafft und eine Regierung der Erleuchteten* eingeführt. Alice Weidel (oder lieber Brigitte Bardot?) zur Kaiserin von Ostdeutschland ernannt.

Ich werde DIE GEDANKEN SIND FREI singen und auf besonderen Wunsch vielleicht auch WENN TEENAGER TRÄUMEN, SCHAU EINER SCHÖNEN FRAU NICHT SO TIEF IN DIE AUGEN, JUNGE KOMM BALD WIEDER, ESSA MUSSA WASSA WUNDERBARES SEIN, KEIN SCHWEIN RUFT MICH AN, UNA FURTIVA LAGRIMA, STENKA RASIN, LEISE KLINGT DIE ABENDGLOCKE und O SOLE MIO.

Was mainsch?

*wobei Du zum Primus Interpares und ich zum Hofnarr und Barde ernannt werde.

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Die SSF,

die SommerSonnwendFeier, das SommerSonnwendFest ist ja bekanntlich kein christliches, auch kein jüdisches, und schon gar nicht ein mohammedanisches Fest,  nein, es ist ein germanisches, d.h., ein heidnisches Fest.

Nun hatten die Heiden, also die Germanen, also wir hier in Germania, bekanntlich nicht nur einen Gott, wie die Juden, Christen und Mohammedaner, sondern jede Menge, die in unterschiedlichem Maß gefürchtet oder verehrt wurden. Der Donnergott z.B. wurde generell gefürchtet, und wenn er mal wieder grollte, warf man sich auf die Erde, hielt sich die Ohren zu, und betete, dass er mit seinen Blitzen nicht das eigene Hab und Gut vernichtet, sondern das des Nachbarn.  Quatsch. Natürlich auch nicht des Nachbarn, sondern, wenn überhaupt, der römischen Besatzungsmacht. Womit ich ja elegant den Bogen zur Jetztzeit gespannt habe, wo die gerade abziehende Besatzungsmacht von der neu Installierten, der EU, ersetzt wird.

Ich, ein aufgeklärter NeuHeide, werfe mich natürlich nicht mehr auf den Boden, wenn der Donner über meinem Haupt grollt, sondern bete zum Donnergott, dass er doch endlich tausend Blitze in das Regierungsviertel, insbesondere in das Kanzleramt schicken möge, möglichst gleichzeitig und möglichst zielgerichtet, sodass nicht allzu viel Schaden an den volkseigenen Gebäuden entsteht. Falls doch das eine oder andere in Flammen aufgeht, dann könnte der Regengott ja schnell einen sturzbachähnlichen Gewitterregen hernieder prasseln lassen, um die Sachschäden auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Nach einem sommerlichen Gewitter ist die Luft bekanntlich herrlich frisch und rein. Die überlebenden Menschen, das geknechtete deutsche Volk atmet auf und freut sich, dass es diesmal die Richtigen erwischt hat. Mit Richtigen meine ich natürlich die Falschen. Denn wie heißt es doch so richtig:

Right is right and left is wrong. In diesem von mir geträumten Fall würde nicht nur ich, sondern das ganze Land, das ganze Volk aufatmen, spontan die verfluchte Herrschaft der Untüchtigen (Parasiten) über die Tüchtigen (Steuerzahler) abschaffen und die Monarchie wieder einführen. In einer letzten Wahl würde das deutsche Volk Alice Weidel zur Kaiserin der Deutschen Nation krönen und mich zu ihrem Hofnarren und Barden.

Einigkeit und Recht und Freiheit für das Deutsche Vaterland                                ist dann nicht mehr nur ein Lippenbekenntnis, gesungen an Sonn- und Feiertagen, sondern fröhlich gelebte Wirklichkeit. Überhaupt wird nach diesem bereinigenden Gewitter allerorts gesungen.

Z.B.: Die Gedanken sind befreit ! – Man darf sie erraten. Es isch doch nid gescheit, sie immer zu verstecken. Alle Menschen sollten wissen, dass das Merkel sich soll verpissen, … 

(oh, Verzeihung, das ist mir so rausgerutscht)                                                 

Oder:

Wenn Teenager träumen, es küsst sie ein Mann, das ist für sie schöner, als …                    

Aber wie auch immer, die bevorstehende SommerSonnwendFeier gilt dem SONNENGOTT, dem größten und mächtigsten von allen.  In Freiburg ist am 21. Juni die Nacht nur 8 Stunden lang. Zeit genug, um auszuschlafen. Die ganze übrige Zeit, 16 Stunden, wird die Sonne lachen, und uns Freude machen. Grund genug, ein Fass aufzumachen. Und zu singen: O SOLE mio.    In Ewigkeit                                                                                                                         A.

Nebenbei:

In Hamburg ist es ja in der Mitte des Jahres fast noch eine Stunde länger* hell als in Freiburg, was für mich ein Grund ist, dort weiter zu feiern und zwar vom 27. Juni bis zum 2. Juli.

Am 30. Juni gebe ich ein Konzert im Treppenabgang zu der Tiefgarage direkt neben dem Hamburger Michel, der Michaeliskirche, inmitten der Hansestadt. Anschließend erfolgt eine Turmbesteigung und Verweilung bis zum Sonnenuntergang.  Mit Wein, Weib und Gesang.

Treffpunkt: 20 Uhr 20 vor dem Haupteingang der Kirche.

Wer Mundharmonika spielen oder sonst einen musikalischen Beitrag leisten kann, ist besonders herzlich willkommen. Die anderen werfen etwas in den bereitstehenden Klingelbeutel.

Gell?

*was ja in einem gewissen Widerspruch steht zu dem bekannten:

In Hamburg sind die Nächte lang. So viele schöne Stunden lang. …

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DER MANN,

die Krone der Schöpfung ? – Es darf gelacht werden! –

Nein, unzufrieden bin ich keineswegs mit meinem Schicksal, als Anthropos   (Mensch / Mann) durch die Gassen in Freiburg zu schlendern und, wenn ich gefragt werde, was ich mache, mit der Laterne, am helllichten Tag, zu antworten: Ich suche Anthropos.

Anthropos ist ein griechisches Wort und bedeutet „der Entgegengewendete“. Anti heißt gegen und thropos heißt „gewendete“. Anthropos ist „der Entgegengewendete“, d. h. der aufgerichtete, aufrecht schreitende Mensch wird als Anthropos bezeichnet.

Was ich vor ziemlich genau 8,8 Jahren für trübe Gedanken hatte, las ich just heute, am 28. April 2018 in einem zwei Seiten umfassenden Aufsatz mit dem Titel TRÜBE GEDANKEN.

Da ich darin auch neben den Philosophen Nietzsche, Heidegger und Bolz auch den sehr geehrten Peter Sloterdijk zitiere, liegt es nahe, eine 8,8 Jahre durcheilende Verbindung zu dem neuesten Blog-Eintrag des nicht minder verehrten Philosophen Michael Klonovsky herzustellen, der seinen Gedanken über die Kuriositäten unserer Zeit ein offenbar etwas neueres Zitat von Sloterdijk voranstellt. Achtung, es geht los:

… Wir stammen nicht von Menschen ab, die nach den ersten Mißerfolgen den Kopf hängen ließen. Unsere Vorfahren sind eher robuste Frohnaturen, sanguinische Schwindler oder verbissene Bastler, die immer auf die nächste Chance warteten. (…) Adam war ein Handlungsreisender, der neunundvierzig Mal vergeblich klingelte und doch überzeugt blieb, an der nächsten Tür sein Zeug an den Mann zu bringen. Das ist der Anfang des heiligen Buchs vom männlichen Mißerfolg. Wir existieren, weil wir Vorfahren hatten, die aus ihren Erfahrungen nichts lernten. Diese Burschen ließen die Niederlagen an sich abtropfen wie warmen Regen über der Savanne. Biologen nennen das: erotische Fitness aufgrund hoher Mißerfolgstoleranz. Im Alltag wird diese Haltung als Selbstüberschätzung oder als männliche Großspurigkeit mißinterpretiert. Man will nicht zugeben, daß Männer auf Ausgelachtwerden, Verhöhnung und Mißerfolg genetisch besser vorbereitet sind.“
Peter Sloterdijk, „Zeilen und Tage“

Ist das nicht grandios? Ich könnt ihn küssen, den Michael. Ich komm ja nicht dazu, ständig alle neuen Bücher der noch lebenden Geistesgrößen zu lesen. Ich muß nur regelmäßig in den Eckladen von MK reinschauen, den er, bescheiden wie er ist, ACTA DIURNA nennt, und schon bin ich über alles Wesentliche unterrichtet.

Wir existieren, weil wir Vorfahren hatten, die aus ihren Erfahrungen nichts lernten. Ist das nicht göttlich? – Dabei spricht er, ohne es explizit zu sagen, von den männlichen Vorfahren. Von uns Männern also. Herrlich !

Nehmen wir zum Beispiel einmal mich. Was habe ich in meinem langen Leben schon von den Frauen erleben müssen. Welche Hinterlist, Frechheit und Boshaftigkeit. Die Abertausend raffinierten Verlockungen und Enttäuschungen gehen auf keine Kuhhaut. Und was hab ich daraus gelernt? Nichts. Nach wie vor, als wenn ich im Paradies wandeln würde, wo es keine verbotenen Früchte gibt, also auch keine falschen Versprechungen, laufe ich den Frauen hinterher, überhäufe sie mit Komplimenten und schenke ihnen meine ganze Aufmerksamkeit. Jeden Tag, jede Stunde, ja, sogar nachts, in meinen Träumen.

Ich habe es nicht gezählt, aber ich schätze, dass ich allein im letzten Jahr 12, wenn nicht sogar 24 Heiratsanträge gemacht habe. Dass meine erste und bisher einzige Ehe vor 20 Jahren aus zeitgeistigen, d.h. feministischen Gründen zerbrochen ist, und der Zeitgeist inzwischen eher noch schlimmer, noch bösartiger den Mann verhohnepipelt und verarscht, juckt mich überhaupt nicht.

Ich ließ und lasse die Niederlagen an mir abtropfen wie ein warmer Regen über der Savanne. Biologen nennen das: erotische Fitness aufgrund hoher Mißerfolgstoleranz. –  Phantastisch !

Ich füge jetzt meinen alten Aufsatz zur Ergänzung hintan und bitte auch um Beachtung des Fotos, welches mich, wie ich meine, wie einen jungen, dynamischen Rechtsanwalt auf dem Weg in seine Kanzlei erscheinen lässt. Frauen müssten nach so einem doch eigentlich lechzen. Odrrr?

Trübe Gedanken

IEA

 

 

 

 

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HEIMAT und FREIHEIT

Martin Heidegger hat in den 50er Jahren in der Frankfurter Paulskirche eine aufsehenerregende Rede gehalten, die ich Ende der 90er Jahre zufällig im Radio gehört und mitgeschnitten* habe.  Sein Titel: HEIMAT und TECHNIK. Sprache und Inhalt sind für mich noch heute relevant und denkwürdig.

Leider haben die damaligen honorigen Zuhörer, Professoren, Politiker und Eminenzen aller Art und Colour, nix kapiert. Denn hätten sie die Weissagungen und Mahnungen des Philosophen verstanden, wäre es nicht gekommen, wie es kam: Deutschland schafft sich ab.

Monika Hausammann, alias Frank Jordan, hat heuer weit weniger spektakulär eine nicht weniger denkwürdige Schrift verfasst und zuerst auf ihrem Block und dann im ef-magazin publiziert. Seine Überschrift ähnelt der Heideggerschen:

HEIMAT und FREIHEIT. Sein Titel: Die kälteste Stunde (3).

Ich ahne, dass es mir mit Hausammanns Schrift so ähnlich ergehen wird wie mit Heideggers Rede, dass sie mir nämlich auch in 25 Jahren immer wieder in Erinnerung kommen wird und ich darauf hinweisen werde.

Falls das Internet dann noch zuverlässig funktioniert und die unliebsamen Beiträge vom ef-magazin und vom frankjordanblog nicht gelöscht sind, können sie dort heruntergeladen und gelesen werden:

https://ef-magazin.de/2018/03/23/12498-heimat-und-freiheit-die-kaelteste-stunde-teil-3

https://frankjordanblog.wordpress.com/2018/03/21/die-kaelteste-stunde-teil-iii/

Ansonsten biete ich hier mit der Autorin Einverständnis eine Kopie, sowie ein paar zugehörige Kommentare:

Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat.“

Heimat ist, wo der Mensch verankert ist und wo er Halt findet. Heimat, so verstanden, geht als Begriff weit über einen Mensch-Raum-Bezug hinaus. Heimat sind Werte. Materielle ebenso wie immaterielle. Land, Eltern, Familie, Erziehung, Erfahrung, Eigentum. Erinnerung, Erleben, Sprache, Bildung, Kultur, Können. Wissen, Wille, Glaube und Ziel. Aus ihnen leiten sich moralische Werte ab, für die sich einer freiwillig entscheidet.

Gemeinsam ist all diesen Werten, dass sie selber oder ihr Erwerb ebenso ein Innerhalb wie ein Außerhalb des „Ich“ bedingen. Ohne eine solche Gleichgewichtigkeit von innen und außen, wo Werte also nur in Bezug auf eigene Befindlichkeiten stattfinden, von Heimat zu schwafeln, ist in etwa gleich sinnstiftend wie einen Anker an Bord zu holen und ihn in die Deckplanken zu rammen. Oder anders gesagt: Nur ein Mann ist in puncto Heimat kein Mann.

Eine Regierung, die solange und problemlos wie möglich an der Macht bleiben und diese ausbauen will, muss solche Heimat verunglimpfen und bekämpfen. Denn sie ist persönliche Entscheidung zu persönlicher Verantwortung und damit zu persönlicher Freiheit. Wo Individuen in sich und über sich selbst hinaus blickend entscheiden, Neutralität aufgeben, sich freiwillig zusammentun – in Ehen, Familien, Firmen, Vereinen, privaten Bildungsinitiativen, Kirchen, und so weiter –, entstehen Kraft, Widerstand und Reibung, die sich früher oder später gegen eine Regierung wenden. Denn: Wer Halt hat, braucht keine politische Stütze.

Solcher Gefahr für alles Politische wird seit Jahrzehnten hartnäckig und erfolgreich entgegen-gewirkt. Unter dem Deckmantel von Emanzipation, Gleichstellung, Anti-Diskriminierung und Menschenwürde passiert das folgende: Alles Äußere, das im Gleichgewicht mit Innerem zu Freiheit und Verantwortung führt, wird vom Staat besetzt, die Besetzung als Befreiung des Individuums verkauft. Natürliches Ergänzungspotential (Mann-Frau, Eltern-Kind, Arbeit-geber-Arbeitnehmer, und so weiter) wird ausgehebelt und durch systematische Konkurrenz (Kampf) ersetzt und natürliche Konkurrenz dort, wo sie im Sinn gesunden Wettstreits not-wendig wäre (Bildung, Forschung, Innovation, Unternehmertum), um Menschen reifen und über sich selbst hinauswachsen zu lassen und Werte und damit Freiheit zu schaffen, verhindert. Alles Eigene und Eigenständigkeit ermöglichende wird systematisch zerstört.

Der Idealzustand aus Sicht des Staats sind: mehrheitlich gescheiterte Ehen, zerbrochene Familien, Eltern-Kind-Konflikte (in jedem Alter), konstanter Geschlechterkampf, staatliche Rundumbetreuung und Perma-Diagnostizierung von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, Ersatz von Wissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen durch Meinung, Geist durch Ideologie, Evidenz durch Relativität, Können durch obskure „Kompetenzen“, Kultur durch PC-Kult, Leistung durch „Menschenrechte“, Wille durch sozialistisches Staatsgnadentum, Glaube durch Neidreligion und alles andere (Sprache, Tradition, Brauchtum, Loyalität, Treue, und so weiter) durch Gefühl auf Facebook-Niveau. Das ganze vor dem Hintergrund eines steten und medial angeheizten Jeden-gegen-jeden in Sachen Bedürftigkeit und Benachteiligung. Ein Fest des affekt‑, trieb- und spleengesteuerten Opferseins und der Verantwortungslosigkeit. Das Leben herunter gedimmt auf einen elenden halbierten Wahn zwischen Amt und Ego. Abhängig, gefangen und gefällt.

Dieser Nährboden für alles Staatliche ist heute optimal bereitet und gedüngt. An eine Umkehr glaube ich persönlich nicht im Fall einer Gesellschaft, deren größter Teil aufgebläht und empört der Meinung ist, Glück und Zufriedenheit seien eine Schuldigkeit des Lebens schlechthin und dies gebe einem das Recht, ganz oder teilweise auf Kosten anderer zu leben. Die nicht merkt, wie sie Stück für Stück ihrer Freiheit für einen antriebslosen Almosen-Konsumismus auf- und alles Eigene (Kinder und Eltern inklusive) der temporären Befindlichkeiten zuliebe preisgibt oder es gar nicht erst erstrebt. Optimismus wäre hier Feigheit, wie einer mal sagte.

Warum also kämpfen? Warum Werte schaffen und Freiheit erringen und erhalten – diesen weiten Raum, diese große Last –, wenn doch alles darauf hindeutet, dass die Sache in einem neuen möglichst globalen Totalitarismus, in immer weiter greifender Enteignung und irgendwann (ebenfalls demokratisch gewollt, dafür werden Migration, wirtschaftlicher und monetärer Bankrott und die programmierten Konflikte sorgen) in Gewalt enden wird? Wenn wir um eine neuerliche kälteste Stunde nicht herumkommen?

Weil die kälteste Stunde einer Nacht jene vor Sonnenaufgang ist. Weil auch diese Zeit ein Ende haben wird. Möglicherweise mit Schrecken, aber immerhin – ein Ende. Und weil alles andere – die heutige Definition von Menschenwürde und die bunten Lappen diktierter toter Null-Werte (Toleranz, Solidarität) zuerst – des Menschseins nicht würdig ist. Freiheit ist Menschenwürde. Nur Freiheit. Verantwortung, Freiwilligkeit und der stolze Trotz, alleine oder in Kooperation eigene Werte, einen echten persönlichen Ankergrund zu erschaffen, wo der Wille dazu mit allen Mitteln aberzogen werden soll oder der Verunglimpfung preisgegeben wird.

Was bedeutet das? Es bedeutet, ab heute auf alles Staatliche zwischen sich und echtem Leben, echter Freiheit zu verzichten, es herauszureißen. Egal wie schmerzhaft es ist.

Es bedeutet, heute den Mut zu einem Anfang zu finden – egal wie klein er ist. Den Mut, Unsicherheit auszuhalten und Angst. Es bedeutet, Stück für Stück in echte Freiheit hineinzuwachsen und damit auch anderen die Möglichkeit dazu zu geben.

Es bedeutet vor allem dies: die Entscheidung, zu lernen, zu verstehen, zu akzeptieren, zu handeln und die Konsequenzen daraus zu tragen. In jedem einzelnen Lebensbereich. Auf eigene Kosten leben. Dem Staat die Früchte seines Lebens verweigern. Sich bilden. Den Lehrplan der Kinder selber bestimmen und umsetzen. Materielle und ideelle Ziele definieren. Im Alter für die Eltern sorgen. Zu seinem Wort stehen. Werte erschaffen und erhalten. Den Blick über sich selbst hinausheben. Für sich selbst das Beste herausholen und sich über den Erfolg anderer freuen. Dem „rohen Kommunismus“ (Marx) des staatlich gezüchteten pathologischen Egoismus von Süchtigen, Depressiven und Neidern eine Abfuhr erteilen. Ausschluss aushalten und gesellschaftliche Ächtung. Aufstehen, wenn man scheitert. Weitermachen. Es bedeutet Interesse, Arbeit, Überwindung, Disziplin – Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Kurz: Lebensliebe.

Wer so lebt, schafft Grund und hat Heimat. Grund und Heimat, die nicht abhängig sind von Trends, Tendenzen, Terror oder Totalitarismus. Es ist Freiheit. Das einzige „wahre Menschenrecht“. Des Menschen größte Pflicht. Alles andere bedeutet Annehmlichkeit zum Preis möglichen Reichtums, Stillstand und am Ende Rückfall in die Unfreiheit nur scheinbar überwundener dunkler Epochen.

Lassen wir sie also kommen, die kalte Stunde.

Es ist die letzte der Nacht.

Und die erste des Tages.

Kommentare

Hartmut Amann, am 23. März 2018 :

WAS FÜR EIN LECKERLI !

WAS FÜR EIN MEISTERWERK !

WAS FÜR EINE ERMUNTERUNG !

TAUSEND DANK, liebe, verehrte Monika Hausammann.

Hartmut Amann, Freiburg.

PS: Das Leben ist schön.

Dirk Ahlbrecht, am 23. März 2018

Antwort auf Hartmut Amann:

Ich kann mich Ihnen nur anschließen, lieber Hartmut Amann. Was für ein grandios-bewegender Text. Ganz herzlichen Dank dafür!

Sven Adam, am 24. März 2018 :

„… Firmen, Vereinen, privaten Bildungsinitiativen, Kirchen …“

Schwierig wird es eben, wenn besonders große Unternehmen, Vereine, Kirchen, etc. den staatlichen Schulterschluss üben und mithilfe des Gewaltmonopolisten, der auch nur Hure solcherlei organisierter Mehrheiten in einer Demokratie ist, den Rest der Gesellschaft zurecht“nudgen“. Seit der Schimmelpilz des Trierer Bärtigen (vulgo: Marx) die deutsche Eiche vom Stamm bis in die kleinsten Äste befallen hat, besonders kräftig seit 1968. Das Laub wird es schwer haben. In Nachbarschaft zu arabischen Misteln erst recht.

Hartmut Amann, am 25. März 2018

Antwort auf Sven Adam:

Das haben Sie sehr schön bildlich gemacht, lieber Sven Adam. Wunderbar !

Tatsächlich ist es das, was mich tagtäglich in meinem Leben am meisten schockiert und deprimiert, weil ich in Freiburg eins von 20 gesunden Blättern inmitten von 229.000 welken oder welkenden bin. Vom Geäst und vom Stamm will ich lieber nicht reden, sonst kommen mir die Tränen.

Zum Glück bin ich ein Blatt, welches die Kunst des Beamens beherrscht und so über Ostern im Geäst eines viel größeren Baumes namens Dresden hängen werde. Da bin ich dann nicht einer von wenigen, sondern einer von vielen. Auch wenn dort Stamm, Geäst und Laubwerk zu 2 Drittel verfault und verdorben sind, das gesunde Drittel wird überleben.

Und wer weiß, wenn der grausam kalte Winter vorbei ist, ob dann nicht sogar neue, frische, schöne, unverdorbene Triebe aus dem noch gesunden Holz sprießen, und neues, frisches, fröhliches Blattwerk entsteht, welches sich munter im Frühlingswind bewegt.

Ich glaube daran, weil der Mutterboden, aus dem alle Bäume in Germanien ihre Nahrung ziehen, nicht so leicht abzutragen und auszutauschen ist.

Schaun wir mal. Und vergessen wir nicht: FFF* = FESTE FESTE FEIERN. Solange es geht.

Salute !

HA

*

Nicht zu verwechseln mit >Freunde der FreundesFamilie<

die ich auf diesem Weg herzlich grüße.

 

 

 

 

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Dass unsere Gott-Kanzlerin

recht hat mit ihrer Welcome-Politik und der Meinung, dass man mit Abschottung, d.h. Grenzsicherung nix und auf lange Sicht gar nix erreicht, erklärt Michael Klonovsky mit profunder Geschichtskenntnis unseren Kindern hier.

Welche Erkenntnis wir Erwachsenen daraus ziehen können, erschließt sich beim aufmerksamen Zuhören in Martin Sellners brandneuem Video: Was in London passiert ist.

Wir haben so Vergangenheit und aktuelle Gegenwart in kürzest möglicher Form schwarz auf weiß.

Dass Martin Sellner, Chef der Identitären Bewegung (IB), und seine sehr schöne Freundin mit heiler Haut und unzerstörter Seele zurück gekehrt sind –

Ihr wisst ja, er wollte im Hyde Park in London, in der berühmten SPEAKERS CORNER, eine Rede halten über Meinungsfreiheit. Aber das geht ja gar nicht. Die von der englischen Königin den Bürgern freigegebene Ecke im Hyde Park, wo sie frei und offen sprechen dürfen, mit der einzigen Einschränkung, nicht auf die Königin zu schimpfen, ist ja bestimmt nicht für Ausländer, gar Österreicher, freigegeben, selbst wenn sie perfekt englisch sprechen können wie der gute Martin und seine kanadische Freundin. Und dann noch dieses volksverhetzende Thema: Meinungsfreiheit ! –

darf uns nicht beruhigt wieder einschlafen lassen. Er und oder sie hätten spielend leicht im Orkus der Geschichte auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein können. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nein? Ich übertreibe? – Ich werde jeden, der dies meint, fortan mit Nichtachtung strafen.

Martin Sellner hat jedenfalls für mich bereits zu Lebezeiten einen Heldenstatus erlangt. Diesem Mann verdanke ich meine Zuversicht und gute Laune. Erinnern möchte ich bei der Gelegenheit an seine Bloßstellung sämtlicher heuchlerischer NGO-Rettungsaktionen im Mittelmeer. Mama mia – was für ein Mann ! – Robin Hood wäre blass geworden vor Neid.

Jedenfalls zweifelte ich nach diesem Video nicht mehr an dem Sieg des Guten über das Böse.

Das war des Morgens, am 13.03.2018. Am Abend, nach wundersamen Abenteuern in meine geliebte Klause zurückgekehrt, trat Hagen Grell in mein Blickfeld mit seinem neuesten Video: Ich fange etwas Neues an ! – siehe hier.

SENSATIONELL !!!

VENCEREMOS !

HA

PS:

Hab sofort 100 Euro überwiesen.  Wer mir nacheifert wird geküsst werden. Sofern weiblichen Geschlechts.

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Männer

regieren die Welt. Frauen regieren die Männer.

lautet der Text eines Liedes, welches ich heute während einer 4-stündigen Sing-Probe im Gemischten Chor Freiburg-Munzingen einstudiert habe.

Komponiert und arrangiert von meinem verehrten Chorleiter Igor Majcen.

Es handelt sich, wie man sich denken kann, um eine heiter-ernste Verhohnepipelung der Geschlechterrollen. Der gemeinsam von Männern und Frauen geseufzte Schlußsatz lautet:

Man wird zu schnell alt und zu spät gscheit. 

Wieder zuhause habe ich das Thema weitergesponnen und es entstand zuerst

Der sagenhafte Weltfrauentag

Irgendwie schien mir dann aber immer noch nicht alles zu dem unerschöpflichen Frauen-Thema gesagt, sodass noch

Frauen sind herzlos

entstand.

Mal sehen, ob sich der werte Kollege Klonovsky auch zu den Weltfrauen geäußert hat. Dann füge ich es einfach hintan.

HA

 

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