Die SSF,

die SommerSonnwendFeier, das SommerSonnwendFest ist ja bekanntlich kein christliches, auch kein jüdisches, und schon gar nicht ein mohammedanisches Fest,  nein, es ist ein germanisches, d.h., ein heidnisches Fest.

Nun hatten die Heiden, also die Germanen, also wir hier in Germania, bekanntlich nicht nur einen Gott, wie die Juden, Christen und Mohammedaner, sondern jede Menge, die in unterschiedlichem Maß gefürchtet oder verehrt wurden. Der Donnergott z.B. wurde generell gefürchtet, und wenn er mal wieder grollte, warf man sich auf die Erde, hielt sich die Ohren zu, und betete, dass er mit seinen Blitzen nicht das eigene Hab und Gut vernichtet, sondern das des Nachbarn.  Quatsch. Natürlich auch nicht des Nachbarn, sondern, wenn überhaupt, der römischen Besatzungsmacht. Womit ich ja elegant den Bogen zur Jetztzeit gespannt habe, wo die gerade abziehende Besatzungsmacht von der neu Installierten, der EU, ersetzt wird.

Ich, ein aufgeklärter NeuHeide, werfe mich natürlich nicht mehr auf den Boden, wenn der Donner über meinem Haupt grollt, sondern bete zum Donnergott, dass er doch endlich tausend Blitze in das Regierungsviertel, insbesondere in das Kanzleramt schicken möge, möglichst gleichzeitig und möglichst zielgerichtet, sodass nicht allzu viel Schaden an den volkseigenen Gebäuden entsteht. Falls doch das eine oder andere in Flammen aufgeht, dann könnte der Regengott ja schnell einen sturzbachähnlichen Gewitterregen hernieder prasseln lassen, um die Sachschäden auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Nach einem sommerlichen Gewitter ist die Luft bekanntlich herrlich frisch und rein. Die überlebenden Menschen, das geknechtete deutsche Volk atmet auf und freut sich, dass es diesmal die Richtigen erwischt hat. Mit Richtigen meine ich natürlich die Falschen. Denn wie heißt es doch so richtig:

Right is right and left is wrong. In diesem von mir geträumten Fall würde nicht nur ich, sondern das ganze Land, das ganze Volk aufatmen, spontan die verfluchte Herrschaft der Untüchtigen (Parasiten) über die Tüchtigen (Steuerzahler) abschaffen und die Monarchie wieder einführen. In einer letzten Wahl würde das deutsche Volk Alice Weidel zur Kaiserin der Deutschen Nation krönen und mich zu ihrem Hofnarren und Barden.

Einigkeit und Recht und Freiheit für das Deutsche Vaterland                                ist dann nicht mehr nur ein Lippenbekenntnis, gesungen an Sonn- und Feiertagen, sondern fröhlich gelebte Wirklichkeit. Überhaupt wird nach diesem bereinigenden Gewitter allerorts gesungen.

Z.B.: Die Gedanken sind befreit ! – Man darf sie erraten. Es isch doch nid gescheit, sie immer zu verstecken. Alle Menschen sollten wissen, dass das Merkel sich soll verpissen, … 

(oh, Verzeihung, das ist mir so rausgerutscht)                                                 

Oder:

Wenn Teenager träumen, es küsst sie ein Mann, das ist für sie schöner, als …                    

Aber wie auch immer, die bevorstehende SommerSonnwendFeier gilt dem SONNENGOTT, dem größten und mächtigsten von allen.  In Freiburg ist am 21. Juni die Nacht nur 8 Stunden lang. Zeit genug, um auszuschlafen. Die ganze übrige Zeit, 16 Stunden, wird die Sonne lachen, und uns Freude machen. Grund genug, ein Fass aufzumachen. Und zu singen: O SOLE mio.    In Ewigkeit                                                                                                                         A.

Nebenbei:

In Hamburg ist es ja in der Mitte des Jahres fast noch eine Stunde länger* hell als in Freiburg, was für mich ein Grund ist, dort weiter zu feiern und zwar vom 27. Juni bis zum 2. Juli.

Am 30. Juni gebe ich ein Konzert im Treppenabgang zu der Tiefgarage direkt neben dem Hamburger Michel, der Michaeliskirche, inmitten der Hansestadt. Anschließend erfolgt eine Turmbesteigung und Verweilung bis zum Sonnenuntergang.  Mit Wein, Weib und Gesang.

Treffpunkt: 20 Uhr 20 vor dem Haupteingang der Kirche.

Wer Mundharmonika spielen oder sonst einen musikalischen Beitrag leisten kann, ist besonders herzlich willkommen. Die anderen werfen etwas in den bereitstehenden Klingelbeutel.

Gell?

*was ja in einem gewissen Widerspruch steht zu dem bekannten:

In Hamburg sind die Nächte lang. So viele schöne Stunden lang. …

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DER MANN,

die Krone der Schöpfung ? – Es darf gelacht werden! –

Nein, unzufrieden bin ich keineswegs mit meinem Schicksal, als Anthropos   (Mensch / Mann) durch die Gassen in Freiburg zu schlendern und, wenn ich gefragt werde, was ich mache, mit der Laterne, am helllichten Tag, zu antworten: Ich suche Anthropos.

Anthropos ist ein griechisches Wort und bedeutet „der Entgegengewendete“. Anti heißt gegen und thropos heißt „gewendete“. Anthropos ist „der Entgegengewendete“, d. h. der aufgerichtete, aufrecht schreitende Mensch wird als Anthropos bezeichnet.

Was ich vor ziemlich genau 8,8 Jahren für trübe Gedanken hatte, las ich just heute, am 28. April 2018 in einem zwei Seiten umfassenden Aufsatz mit dem Titel TRÜBE GEDANKEN.

Da ich darin auch neben den Philosophen Nietzsche, Heidegger und Bolz auch den sehr geehrten Peter Sloterdijk zitiere, liegt es nahe, eine 8,8 Jahre durcheilende Verbindung zu dem neuesten Blog-Eintrag des nicht minder verehrten Philosophen Michael Klonovsky herzustellen, der seinen Gedanken über die Kuriositäten unserer Zeit ein offenbar etwas neueres Zitat von Sloterdijk voranstellt. Achtung, es geht los:

… Wir stammen nicht von Menschen ab, die nach den ersten Mißerfolgen den Kopf hängen ließen. Unsere Vorfahren sind eher robuste Frohnaturen, sanguinische Schwindler oder verbissene Bastler, die immer auf die nächste Chance warteten. (…) Adam war ein Handlungsreisender, der neunundvierzig Mal vergeblich klingelte und doch überzeugt blieb, an der nächsten Tür sein Zeug an den Mann zu bringen. Das ist der Anfang des heiligen Buchs vom männlichen Mißerfolg. Wir existieren, weil wir Vorfahren hatten, die aus ihren Erfahrungen nichts lernten. Diese Burschen ließen die Niederlagen an sich abtropfen wie warmen Regen über der Savanne. Biologen nennen das: erotische Fitness aufgrund hoher Mißerfolgstoleranz. Im Alltag wird diese Haltung als Selbstüberschätzung oder als männliche Großspurigkeit mißinterpretiert. Man will nicht zugeben, daß Männer auf Ausgelachtwerden, Verhöhnung und Mißerfolg genetisch besser vorbereitet sind.“
Peter Sloterdijk, „Zeilen und Tage“

Ist das nicht grandios? Ich könnt ihn küssen, den Michael. Ich komm ja nicht dazu, ständig alle neuen Bücher der noch lebenden Geistesgrößen zu lesen. Ich muß nur regelmäßig in den Eckladen von MK reinschauen, den er, bescheiden wie er ist, ACTA DIURNA nennt, und schon bin ich über alles Wesentliche unterrichtet.

Wir existieren, weil wir Vorfahren hatten, die aus ihren Erfahrungen nichts lernten. Ist das nicht göttlich? – Dabei spricht er, ohne es explizit zu sagen, von den männlichen Vorfahren. Von uns Männern also. Herrlich !

Nehmen wir zum Beispiel einmal mich. Was habe ich in meinem langen Leben schon von den Frauen erleben müssen. Welche Hinterlist, Frechheit und Boshaftigkeit. Die Abertausend raffinierten Verlockungen und Enttäuschungen gehen auf keine Kuhhaut. Und was hab ich daraus gelernt? Nichts. Nach wie vor, als wenn ich im Paradies wandeln würde, wo es keine verbotenen Früchte gibt, also auch keine falschen Versprechungen, laufe ich den Frauen hinterher, überhäufe sie mit Komplimenten und schenke ihnen meine ganze Aufmerksamkeit. Jeden Tag, jede Stunde, ja, sogar nachts, in meinen Träumen.

Ich habe es nicht gezählt, aber ich schätze, dass ich allein im letzten Jahr 12, wenn nicht sogar 24 Heiratsanträge gemacht habe. Dass meine erste und bisher einzige Ehe vor 20 Jahren aus zeitgeistigen, d.h. feministischen Gründen zerbrochen ist, und der Zeitgeist inzwischen eher noch schlimmer, noch bösartiger den Mann verhohnepipelt und verarscht, juckt mich überhaupt nicht.

Ich ließ und lasse die Niederlagen an mir abtropfen wie ein warmer Regen über der Savanne. Biologen nennen das: erotische Fitness aufgrund hoher Mißerfolgstoleranz. –  Phantastisch !

Ich füge jetzt meinen alten Aufsatz zur Ergänzung hintan und bitte auch um Beachtung des Fotos, welches mich, wie ich meine, wie einen jungen, dynamischen Rechtsanwalt auf dem Weg in seine Kanzlei erscheinen lässt. Frauen müssten nach so einem doch eigentlich lechzen. Odrrr?

Trübe Gedanken

IEA

 

 

 

 

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HEIMAT und FREIHEIT

Martin Heidegger hat in den 50er Jahren in der Frankfurter Paulskirche eine aufsehenerregende Rede gehalten, die ich Ende der 90er Jahre zufällig im Radio gehört und mitgeschnitten* habe.  Sein Titel: HEIMAT und TECHNIK. Sprache und Inhalt sind für mich noch heute relevant und denkwürdig.

Leider haben die damaligen honorigen Zuhörer, Professoren, Politiker und Eminenzen aller Art und Colour, nix kapiert. Denn hätten sie die Weissagungen und Mahnungen des Philosophen verstanden, wäre es nicht gekommen, wie es kam: Deutschland schafft sich ab.

Monika Hausammann, alias Frank Jordan, hat heuer weit weniger spektakulär eine nicht weniger denkwürdige Schrift verfasst und zuerst auf ihrem Block und dann im ef-magazin publiziert. Seine Überschrift ähnelt der Heideggerschen:

HEIMAT und FREIHEIT. Sein Titel: Die kälteste Stunde (3).

Ich ahne, dass es mir mit Hausammanns Schrift so ähnlich ergehen wird wie mit Heideggers Rede, dass sie mir nämlich auch in 25 Jahren immer wieder in Erinnerung kommen wird und ich darauf hinweisen werde.

Falls das Internet dann noch zuverlässig funktioniert und die unliebsamen Beiträge vom ef-magazin und vom frankjordanblog nicht gelöscht sind, können sie dort heruntergeladen und gelesen werden:

https://ef-magazin.de/2018/03/23/12498-heimat-und-freiheit-die-kaelteste-stunde-teil-3

https://frankjordanblog.wordpress.com/2018/03/21/die-kaelteste-stunde-teil-iii/

Ansonsten biete ich hier mit der Autorin Einverständnis eine Kopie, sowie ein paar zugehörige Kommentare:

Wohl dem, der jetzt noch – Heimat hat.“

Heimat ist, wo der Mensch verankert ist und wo er Halt findet. Heimat, so verstanden, geht als Begriff weit über einen Mensch-Raum-Bezug hinaus. Heimat sind Werte. Materielle ebenso wie immaterielle. Land, Eltern, Familie, Erziehung, Erfahrung, Eigentum. Erinnerung, Erleben, Sprache, Bildung, Kultur, Können. Wissen, Wille, Glaube und Ziel. Aus ihnen leiten sich moralische Werte ab, für die sich einer freiwillig entscheidet.

Gemeinsam ist all diesen Werten, dass sie selber oder ihr Erwerb ebenso ein Innerhalb wie ein Außerhalb des „Ich“ bedingen. Ohne eine solche Gleichgewichtigkeit von innen und außen, wo Werte also nur in Bezug auf eigene Befindlichkeiten stattfinden, von Heimat zu schwafeln, ist in etwa gleich sinnstiftend wie einen Anker an Bord zu holen und ihn in die Deckplanken zu rammen. Oder anders gesagt: Nur ein Mann ist in puncto Heimat kein Mann.

Eine Regierung, die solange und problemlos wie möglich an der Macht bleiben und diese ausbauen will, muss solche Heimat verunglimpfen und bekämpfen. Denn sie ist persönliche Entscheidung zu persönlicher Verantwortung und damit zu persönlicher Freiheit. Wo Individuen in sich und über sich selbst hinaus blickend entscheiden, Neutralität aufgeben, sich freiwillig zusammentun – in Ehen, Familien, Firmen, Vereinen, privaten Bildungsinitiativen, Kirchen, und so weiter –, entstehen Kraft, Widerstand und Reibung, die sich früher oder später gegen eine Regierung wenden. Denn: Wer Halt hat, braucht keine politische Stütze.

Solcher Gefahr für alles Politische wird seit Jahrzehnten hartnäckig und erfolgreich entgegen-gewirkt. Unter dem Deckmantel von Emanzipation, Gleichstellung, Anti-Diskriminierung und Menschenwürde passiert das folgende: Alles Äußere, das im Gleichgewicht mit Innerem zu Freiheit und Verantwortung führt, wird vom Staat besetzt, die Besetzung als Befreiung des Individuums verkauft. Natürliches Ergänzungspotential (Mann-Frau, Eltern-Kind, Arbeit-geber-Arbeitnehmer, und so weiter) wird ausgehebelt und durch systematische Konkurrenz (Kampf) ersetzt und natürliche Konkurrenz dort, wo sie im Sinn gesunden Wettstreits not-wendig wäre (Bildung, Forschung, Innovation, Unternehmertum), um Menschen reifen und über sich selbst hinauswachsen zu lassen und Werte und damit Freiheit zu schaffen, verhindert. Alles Eigene und Eigenständigkeit ermöglichende wird systematisch zerstört.

Der Idealzustand aus Sicht des Staats sind: mehrheitlich gescheiterte Ehen, zerbrochene Familien, Eltern-Kind-Konflikte (in jedem Alter), konstanter Geschlechterkampf, staatliche Rundumbetreuung und Perma-Diagnostizierung von Kleinkindern, Kindern und Jugendlichen, Ersatz von Wissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen durch Meinung, Geist durch Ideologie, Evidenz durch Relativität, Können durch obskure „Kompetenzen“, Kultur durch PC-Kult, Leistung durch „Menschenrechte“, Wille durch sozialistisches Staatsgnadentum, Glaube durch Neidreligion und alles andere (Sprache, Tradition, Brauchtum, Loyalität, Treue, und so weiter) durch Gefühl auf Facebook-Niveau. Das ganze vor dem Hintergrund eines steten und medial angeheizten Jeden-gegen-jeden in Sachen Bedürftigkeit und Benachteiligung. Ein Fest des affekt‑, trieb- und spleengesteuerten Opferseins und der Verantwortungslosigkeit. Das Leben herunter gedimmt auf einen elenden halbierten Wahn zwischen Amt und Ego. Abhängig, gefangen und gefällt.

Dieser Nährboden für alles Staatliche ist heute optimal bereitet und gedüngt. An eine Umkehr glaube ich persönlich nicht im Fall einer Gesellschaft, deren größter Teil aufgebläht und empört der Meinung ist, Glück und Zufriedenheit seien eine Schuldigkeit des Lebens schlechthin und dies gebe einem das Recht, ganz oder teilweise auf Kosten anderer zu leben. Die nicht merkt, wie sie Stück für Stück ihrer Freiheit für einen antriebslosen Almosen-Konsumismus auf- und alles Eigene (Kinder und Eltern inklusive) der temporären Befindlichkeiten zuliebe preisgibt oder es gar nicht erst erstrebt. Optimismus wäre hier Feigheit, wie einer mal sagte.

Warum also kämpfen? Warum Werte schaffen und Freiheit erringen und erhalten – diesen weiten Raum, diese große Last –, wenn doch alles darauf hindeutet, dass die Sache in einem neuen möglichst globalen Totalitarismus, in immer weiter greifender Enteignung und irgendwann (ebenfalls demokratisch gewollt, dafür werden Migration, wirtschaftlicher und monetärer Bankrott und die programmierten Konflikte sorgen) in Gewalt enden wird? Wenn wir um eine neuerliche kälteste Stunde nicht herumkommen?

Weil die kälteste Stunde einer Nacht jene vor Sonnenaufgang ist. Weil auch diese Zeit ein Ende haben wird. Möglicherweise mit Schrecken, aber immerhin – ein Ende. Und weil alles andere – die heutige Definition von Menschenwürde und die bunten Lappen diktierter toter Null-Werte (Toleranz, Solidarität) zuerst – des Menschseins nicht würdig ist. Freiheit ist Menschenwürde. Nur Freiheit. Verantwortung, Freiwilligkeit und der stolze Trotz, alleine oder in Kooperation eigene Werte, einen echten persönlichen Ankergrund zu erschaffen, wo der Wille dazu mit allen Mitteln aberzogen werden soll oder der Verunglimpfung preisgegeben wird.

Was bedeutet das? Es bedeutet, ab heute auf alles Staatliche zwischen sich und echtem Leben, echter Freiheit zu verzichten, es herauszureißen. Egal wie schmerzhaft es ist.

Es bedeutet, heute den Mut zu einem Anfang zu finden – egal wie klein er ist. Den Mut, Unsicherheit auszuhalten und Angst. Es bedeutet, Stück für Stück in echte Freiheit hineinzuwachsen und damit auch anderen die Möglichkeit dazu zu geben.

Es bedeutet vor allem dies: die Entscheidung, zu lernen, zu verstehen, zu akzeptieren, zu handeln und die Konsequenzen daraus zu tragen. In jedem einzelnen Lebensbereich. Auf eigene Kosten leben. Dem Staat die Früchte seines Lebens verweigern. Sich bilden. Den Lehrplan der Kinder selber bestimmen und umsetzen. Materielle und ideelle Ziele definieren. Im Alter für die Eltern sorgen. Zu seinem Wort stehen. Werte erschaffen und erhalten. Den Blick über sich selbst hinausheben. Für sich selbst das Beste herausholen und sich über den Erfolg anderer freuen. Dem „rohen Kommunismus“ (Marx) des staatlich gezüchteten pathologischen Egoismus von Süchtigen, Depressiven und Neidern eine Abfuhr erteilen. Ausschluss aushalten und gesellschaftliche Ächtung. Aufstehen, wenn man scheitert. Weitermachen. Es bedeutet Interesse, Arbeit, Überwindung, Disziplin – Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Kurz: Lebensliebe.

Wer so lebt, schafft Grund und hat Heimat. Grund und Heimat, die nicht abhängig sind von Trends, Tendenzen, Terror oder Totalitarismus. Es ist Freiheit. Das einzige „wahre Menschenrecht“. Des Menschen größte Pflicht. Alles andere bedeutet Annehmlichkeit zum Preis möglichen Reichtums, Stillstand und am Ende Rückfall in die Unfreiheit nur scheinbar überwundener dunkler Epochen.

Lassen wir sie also kommen, die kalte Stunde.

Es ist die letzte der Nacht.

Und die erste des Tages.

Kommentare

Hartmut Amann, am 23. März 2018 :

WAS FÜR EIN LECKERLI !

WAS FÜR EIN MEISTERWERK !

WAS FÜR EINE ERMUNTERUNG !

TAUSEND DANK, liebe, verehrte Monika Hausammann.

Hartmut Amann, Freiburg.

PS: Das Leben ist schön.

Dirk Ahlbrecht, am 23. März 2018

Antwort auf Hartmut Amann:

Ich kann mich Ihnen nur anschließen, lieber Hartmut Amann. Was für ein grandios-bewegender Text. Ganz herzlichen Dank dafür!

Sven Adam, am 24. März 2018 :

„… Firmen, Vereinen, privaten Bildungsinitiativen, Kirchen …“

Schwierig wird es eben, wenn besonders große Unternehmen, Vereine, Kirchen, etc. den staatlichen Schulterschluss üben und mithilfe des Gewaltmonopolisten, der auch nur Hure solcherlei organisierter Mehrheiten in einer Demokratie ist, den Rest der Gesellschaft zurecht“nudgen“. Seit der Schimmelpilz des Trierer Bärtigen (vulgo: Marx) die deutsche Eiche vom Stamm bis in die kleinsten Äste befallen hat, besonders kräftig seit 1968. Das Laub wird es schwer haben. In Nachbarschaft zu arabischen Misteln erst recht.

Hartmut Amann, am 25. März 2018

Antwort auf Sven Adam:

Das haben Sie sehr schön bildlich gemacht, lieber Sven Adam. Wunderbar !

Tatsächlich ist es das, was mich tagtäglich in meinem Leben am meisten schockiert und deprimiert, weil ich in Freiburg eins von 20 gesunden Blättern inmitten von 229.000 welken oder welkenden bin. Vom Geäst und vom Stamm will ich lieber nicht reden, sonst kommen mir die Tränen.

Zum Glück bin ich ein Blatt, welches die Kunst des Beamens beherrscht und so über Ostern im Geäst eines viel größeren Baumes namens Dresden hängen werde. Da bin ich dann nicht einer von wenigen, sondern einer von vielen. Auch wenn dort Stamm, Geäst und Laubwerk zu 2 Drittel verfault und verdorben sind, das gesunde Drittel wird überleben.

Und wer weiß, wenn der grausam kalte Winter vorbei ist, ob dann nicht sogar neue, frische, schöne, unverdorbene Triebe aus dem noch gesunden Holz sprießen, und neues, frisches, fröhliches Blattwerk entsteht, welches sich munter im Frühlingswind bewegt.

Ich glaube daran, weil der Mutterboden, aus dem alle Bäume in Germanien ihre Nahrung ziehen, nicht so leicht abzutragen und auszutauschen ist.

Schaun wir mal. Und vergessen wir nicht: FFF* = FESTE FESTE FEIERN. Solange es geht.

Salute !

HA

*

Nicht zu verwechseln mit >Freunde der FreundesFamilie<

die ich auf diesem Weg herzlich grüße.

 

 

 

 

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Dass unsere Gott-Kanzlerin

recht hat mit ihrer Welcome-Politik und der Meinung, dass man mit Abschottung, d.h. Grenzsicherung nix und auf lange Sicht gar nix erreicht, erklärt Michael Klonovsky mit profunder Geschichtskenntnis unseren Kindern hier.

Welche Erkenntnis wir Erwachsenen daraus ziehen können, erschließt sich beim aufmerksamen Zuhören in Martin Sellners brandneuem Video: Was in London passiert ist.

Wir haben so Vergangenheit und aktuelle Gegenwart in kürzest möglicher Form schwarz auf weiß.

Dass Martin Sellner, Chef der Identitären Bewegung (IB), und seine sehr schöne Freundin mit heiler Haut und unzerstörter Seele zurück gekehrt sind –

Ihr wisst ja, er wollte im Hyde Park in London, in der berühmten SPEAKERS CORNER, eine Rede halten über Meinungsfreiheit. Aber das geht ja gar nicht. Die von der englischen Königin den Bürgern freigegebene Ecke im Hyde Park, wo sie frei und offen sprechen dürfen, mit der einzigen Einschränkung, nicht auf die Königin zu schimpfen, ist ja bestimmt nicht für Ausländer, gar Österreicher, freigegeben, selbst wenn sie perfekt englisch sprechen können wie der gute Martin und seine kanadische Freundin. Und dann noch dieses volksverhetzende Thema: Meinungsfreiheit ! –

darf uns nicht beruhigt wieder einschlafen lassen. Er und oder sie hätten spielend leicht im Orkus der Geschichte auf Nimmerwiedersehen verschwunden sein können. !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Nein? Ich übertreibe? – Ich werde jeden, der dies meint, fortan mit Nichtachtung strafen.

Martin Sellner hat jedenfalls für mich bereits zu Lebezeiten einen Heldenstatus erlangt. Diesem Mann verdanke ich meine Zuversicht und gute Laune. Erinnern möchte ich bei der Gelegenheit an seine Bloßstellung sämtlicher heuchlerischer NGO-Rettungsaktionen im Mittelmeer. Mama mia – was für ein Mann ! – Robin Hood wäre blass geworden vor Neid.

Jedenfalls zweifelte ich nach diesem Video nicht mehr an dem Sieg des Guten über das Böse.

Das war des Morgens, am 13.03.2018. Am Abend, nach wundersamen Abenteuern in meine geliebte Klause zurückgekehrt, trat Hagen Grell in mein Blickfeld mit seinem neuesten Video: Ich fange etwas Neues an ! – siehe hier.

SENSATIONELL !!!

VENCEREMOS !

HA

PS:

Hab sofort 100 Euro überwiesen.  Wer mir nacheifert wird geküsst werden. Sofern weiblichen Geschlechts.

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Männer

regieren die Welt. Frauen regieren die Männer.

lautet der Text eines Liedes, welches ich heute während einer 4-stündigen Sing-Probe im Gemischten Chor Freiburg-Munzingen einstudiert habe.

Komponiert und arrangiert von meinem verehrten Chorleiter Igor Majcen.

Es handelt sich, wie man sich denken kann, um eine heiter-ernste Verhohnepipelung der Geschlechterrollen. Der gemeinsam von Männern und Frauen geseufzte Schlußsatz lautet:

Man wird zu schnell alt und zu spät gscheit. 

Wieder zuhause habe ich das Thema weitergesponnen und es entstand zuerst

Der sagenhafte Weltfrauentag

Irgendwie schien mir dann aber immer noch nicht alles zu dem unerschöpflichen Frauen-Thema gesagt, sodass noch

Frauen sind herzlos

entstand.

Mal sehen, ob sich der werte Kollege Klonovsky auch zu den Weltfrauen geäußert hat. Dann füge ich es einfach hintan.

HA

 

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Zum Ritter der TAFEL – Runde

wurde ich geschlagen von meinem guten Freund Walter Sitzwohl in Wien, unlängst, als Reaktion auf einen meiner Kommentare im ef-Magazin.de.

Das freut mich ungemein, obwohl ich ja mit meinem bislang gehabten Rang als Tafel-Sänger auch schon sehr glücklich war.

Es gibt ja den bekannten Spruch:

Da wo man singt, da lass dich gerne* nieder – böse Menschen haben keine Lieder.

Im Umkehrschluss heißt das dann doch: Wo böse Menschen sind, da wird nicht gesungen. Oder da ist das Singen sogar verboten.

Genau das erlebe ich in letzter Zeit in der Freiburger Tafel: Mir wird das Singen verboten.

Kann nicht sein? Die dort tätigen ehrenamtlichen Menschen, zumeist ältere Frauen, sind doch gute Menschen, keine bösen Menschen. Das stimmt. Es sind sogar herzensgute Menschen. Und herzensgute Menschen mögen meine Lieder. Als ich vor zwei Jahren anfing, im Tafel-Laden ein russisches Volkslied zu singen – damals waren die meisten Tafel-Kunden Russen – fand ich große Bewunderung und Beifall, sowohl bei den Kunden als auch den ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Auch meine italienischen und deutschen Liedvorträge, z.B. UNA FURTIVA LAGRIMA, O SOLE MIO, WENN TEENAGER TRAÜMEN, oder ES MUSS WAS WUNDERBARES SEIN fanden großen Beifall. Ich war bald Liebkind bei Allen.

Bei allen ? – Nein.

Es gibt bei der Tafel wie in jedem Hühnerstall eine Hackordnung. Was zeigt, dass Mensch und Tier in den wesentlichen Dingen sich nicht so wesentlich unterscheiden. Ich will jetzt hier lieber nicht ins Detail gehen. Jedenfalls wurde mir nach einiger Zeit das Singen untersagt.  Mal mit, mal ohne Begründung. Eine Begründung war z.B., die Kassiererinnen würde das bei ihrer Rechenarbeit stören. Bzw. es würde zu fehlerhaften Berechnungen führen. Hierzu muss man wissen, dass, wenn ich gesungen habe, dann natürlich nicht stundenlang, sondern ein einziges, zumeist verkürztes Lied von etwa 2 bis maximal 3 Minuten Dauer. Und das einmal in der Woche.

Ein anderes Argument war, es würde den Betrieb ins Stocken bringen. Das stimmte. Denn während der 2 bis 3 Minuten haben tatsächlich damals, vor zwei Jahren, viele Tafel-Kunden ihren Einkauf unterbrochen, sind stehen geblieben, und haben gelauscht. Auch der anschließende Applaus hat noch zu mehreren Sekunden Verzögerung geführt. Der dadurch entstandene betriebswirtschaftliche Schaden, dem ja lediglich ein nicht exakt messbarer Gewinn an Aufbesserung der generell vorhandenen miesen Laune bis hin zu verzücktem Lächeln gegenüberstand, musste unbedingt begrenzt und durch ein Singverbot eliminiert werden.

Vermutlich passte auch der kurzfristig entstandene Frohsinn nicht in die Geschäftsphilosophie der von Gutmenschen gegründeten Tafel, wonach sorgenvolle, arme, und von der Gesellschaft ausgegrenzte Menschen gramgebeugt ein freudloses, jammervolles Leben führen (müssen).                                                                                                                                                                     Für 2 bis 3 Minuten lang habe ich die Menschen aus ihrer Rolle herausgesungen, in die sie von den Gutmenschen hinein befördert worden waren. Manche, musikalisch Berührbare, noch Minuten oder gar Stunden darüber hinaus.

Que Suerte ! – ( Was für ein Glück ! )

Was der Tafel also mit einem Riesenaufwand von Mensch und Material nicht gelingt, bei den sogenannten bedürftigen Menschen ein Gefühl von Dankbarkeit oder gar Freude zu erzeugen, gelang mir spielend mit minimalstem Aufwand.

Und: Ich wurde geliebt !

Die Tafel-Mitarbeiterinnen dagegen wurden und werden nicht selten beschimpft, beleidigt, ja, manchmal sogar bedrängt.

Ist das nicht ungerecht? Jedenfalls erzeugt das Neid. Und Neid führt bei durch und durch sozial-demokratisierten Menschen nicht dazu, in einen Wettbewerb zu treten, sich selbst hinzustellen und zu singen, sodass während der Arbeit oft und nach Herzenslust gesungen wird. So wie in Amerika früher die Plantagenarbeiter, die Sklaven, während der Arbeit gesungen haben, um das schwere Schicksal vergessen zu machen, und nebenbei der  Arbeit einen Takt, einen Rhythmus zu geben, was die Produktivität erhöhte,                                                                               nein, ganz im Gegenteil.
Der, bzw. das Gutere, der /das Bessere muss ausgeschaltet, muss eliminiert werden. Alle müssen gleich sind. Gleich arm, gleich schlecht, gleich dumm. Ungleiches wird gleich gemacht.
Vorhang.                                                                                                                                                      Applaus.                                                                                                                                                                           Aus.
Nein? Zu früh?
OK.
Dann will ich auf zwei wesentlich bessere und aufschlussreichere Aufsätze / Video Zum Tafel-Thema hinweisen:
1.  https://ef-magazin.de/2018/03/01/12359-geschwafel-um-die-tafel–eine-wutrede-dagegen-die-asozialste-erfindung-seit-es-den-sozialstaat-gibt
2. Klartext zum angeblichen Essener Tafel Skandal  – https://www.youtube.com/watch?v=kHDarCsQA_U
Wohl bekomm´s !
HA

 

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Gestern

hat unsere vielgepriesene Kanzlerin eine Rede gehalten, in Davos, die ich, ungefähr auf die Hälfte verkürzt, hier wiedergeben möchte.

In ganzer Länge kann sie hier konsumiert werden:

Rede von Bundeskanzlerin Merkel beim Jahrestreffen des World Economic Forum am 24. Januar 2018 in Davos

Sehr geehrter Herr Professor Schwab,
liebe Kollegen,
meine Damen und Herren,

ich freue mich, wieder in Davos dabei zu sein – in diesem Jahr in einer ganz speziellen Situation; aber darauf komme ich noch.

Ich will an diesem Tag, an dem Europa ja sehr im Zentrum der Diskussionen dieses Davoser Forums steht, daran erinnern, dass 1918, vor hundert Jahren, der Erste Weltkrieg endete. Er wird auch als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet. Ihm folgten noch schlimmere Katastrophen. Schlafwandlerisch sind damals die politischen Akteure in eine schreckliche Situation hineingeraten. Wir müssen uns heute, hundert Jahre später, nachdem auch die Zeitzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg immer weniger werden, fragen: Haben wir aus der Geschichte wirklich gelernt oder haben wir es nicht? Ich denke, die Generationen derer, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, wird beweisen müssen, ob sie wirklich etwas gelernt haben.

Wenn man darüber nachdenkt, weiß man: Wir sind mitverantwortlich. Wenn die Wohlstandsunterschiede unendlich groß werden, wird es nicht klappen, in einer offenen Welt Verträge miteinander zu schließen. Wir sind mitverantwortlich für die Entwicklung des afrikanischen Kontinents. Wir sind mitverantwortlich bei der Frage, wie es im Irak weitergeht. Wir sind mitverantwortlich bei der Frage, wie es in Libyen weitergeht. Hierbei sind wir zögerlich, aber doch in den letzten Jahren schon an vielen Stellen auch erfolgreich gewesen. Aber es liegt noch sehr, sehr viel Arbeit vor uns. Darüber gibt es auch eine große Einigkeit innerhalb der Europäischen Union; und zwar sehr viel mehr Einigkeit als in der Frage, wie wir Flüchtlinge, die bei uns angekommen sind, untereinander verteilen. Darüber gibt es leider noch keine Einigkeit. Aber bei den anderen Fragen stehen wir besser da.

Meine Damen und Herren, ich habe versucht, Ihnen deutlich zu machen, was aus meiner Sicht in einer „fractured world“ getan werden kann. Ich glaube, es beginnt immer zu Hause. Je besser es uns zu Hause in unseren Ländern gelingt, Spaltungen zu überwinden, umso freier werden wir sein, uns der Gemeinsamkeit, der Kooperation, dem Multilateralismus zuzuwenden. Die Lösungsmethoden sind im Grunde immer wieder ähnlich: Wir dürfen niemanden zurücklassen. Gerade in der Zeit riesiger disruptiver Herausforderungen der Digitalisierung ist das Verhindern der Spaltung vielleicht eine der größten Aufgaben.

Wir liegen falsch, wenn wir glauben, dass die Begeisterung von 20 oder 30 Prozent eines Landes, sozusagen eine Mega-Begeisterung, für disruptive Entwicklungen ausreicht, um ein ganzes Land mitzunehmen. Das reicht nicht aus. Es kommt auf lebenslanges Lernen an und auf vieles andere. Ich glaube, viele Menschen werden dazu auch bereit sein. Aber viele müssen auch eingeladen werden, weil sie dem wahnsinnigen Tempo nicht sofort folgen können.

Es wäre mein Wunsch an dieses Davoser Form, für diese Fragen eine Plattform zu bieten, weil es viele Menschen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammenbringt. Dann kann uns das gelingen. Dann können wir verhindern, dass sich die Fehler des 20. Jahrhunderts in irgendeiner Form wiederholen. Wir wissen, dass die Möglichkeiten, mit disruptiven digitalen Entwicklungen großen Schaden anzurichten und Gesellschaften zu verwirren, ganz anderer Natur sind, als wir sie aus dem 20. Jahrhundert kennen. Sie sind aber mindestens so schädlich. Deshalb geht es darum, auch hierbei wirklich eine Soziale Marktwirtschaft, wie wir in Deutschland sagen würden, hinzubekommen. Dann wird auch die weltweite Zusammenarbeit klappen. Deutschland möchte sich auch in Zukunft dafür einsetzen. Wenn Sie mir noch die Daumen drücken, dass wir auch eine Regierung bekommen, dann wird das noch besser gehen.

Herzlichen Dank.

+++

Ich gebe zu, dass ich das Wort „disruptiv“ nicht auf der Laterne hatte:  „verdrängen“, „ersetzen“. O.K. Man könnte auch sagen, das Gute wird durch das Bessere ersetzt. Das Bleichgesicht vom Dunkelpikmentierten. Das Schwache vom Starken. Die Vielfalt von der Einfalt. Usw.

Der gute Klonovsky meint in seinem Diarium abschließend:

was die gemeinsame europäische Verteidigungspolitik betrifft: Auf phantasievollen Webforen diskutiert man längst, ob einmal die Polen einmarschieren werden, um Deutschland vom Chaos zu befreien und zu befrieden, ober ob es vielleicht doch Russen und Amis übernehmen. Oder gar niemand. Selber können sie es gewiss nicht.

Ausführlicher:

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna/item/751-25-januar-2018

Morgen, am 27.01., schreibt Michael Winkler:

… möchte ich noch Seiner Majestät, Kaiser Wilhelm II. gedenken. Er würde heute, an diesem 27. Januar, seinen 159. Geburtstag feiern. Wäre Deutschland heute noch Kaiser-reich, uns wäre so vieles erspart geblieben. Die ganzen Irrungen und Verwirrungen des 20. Jahrhunderts… Ja, es ist lange her, da hatten wir Demokratie in Deutschland, eine klare Trennung der Gewalten, einen toleranten, gut organisierten Staat, der für sein Volk dagewesen ist. Ein Staat, gegenüber dem die BRD nur ein verschimmeltes Abziehbild darstellt.

Womit ich wieder in der Rede von A.M. gelandet bin:

Haben wir aus der Geschichte wirklich gelernt oder haben wir es nicht? Ich denke, die Generationen derer, die nach dem Zweiten Weltkrieg geboren wurden, wird beweisen müssen, ob sie wirklich etwas gelernt haben.

Da sie mich, absichtlich oder unabsichtlich (bei dem Geisteszustand dieser Frau kann man nie verläßliches voraussagen), bei der Beweisführung außen vor gelassen hat, obliegt die Beweislast, Gott sei Dank, meinen jüngeren Zeitgenossen.

Also bitte, Freunde: Habt ihr wirklich etwas gelernt ?

 

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